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Lauberhorn ohne Zielsprung?

Der Schneemangel in Wengen zwingt die Organisatoren des Lauberhornrennens bei der Streckenplanung zum Umdenken.

Grüne Wiesen statt weisse Hügel: Der Zielraum von Wengen am 30. Dezember 2015.
Grüne Wiesen statt weisse Hügel: Der Zielraum von Wengen am 30. Dezember 2015.
Béat Kornfeind, Oberried am Brienzersee., Leserreporter
Das weisse Kleid ist zurück: Wengen am 4. Januar 2016.
Das weisse Kleid ist zurück: Wengen am 4. Januar 2016.
Webcam Wengen
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Es ist Montagmittag. Dicker Nebel hüllt das Lauberhorn in einen grauen Schleier, es schneit wieder in Wengen. Das neue Jahr meint es gut mit den Organisatoren der längsten Abfahrt der Welt, die grünen Wiesen aus der Altjahreswoche gehören der Vergangenheit an.

Und trotzdem könnte die weltberühmte Piste mit den vielen Attraktionen dieses Jahr den letzten spektakulären Sprung auf der 4,5 Kilometer langen Strecke verlieren.

Bis heute reicht die grosse Schneemasse nicht bis in den Zielraum, der Boden ist zwar weiss bedeckt, es liegt aber lediglich ein dünner Film auf der Wiese. «Es fehlt der Schnee für die gesamte Breite der Rennstrecke und in den Sturzräumen», sagte OK-Präsident Urs Näpflin am Wochenende zu Skionline.ch.

Die Europacup-Rennen vom kommenden Wochenende sind bereits abgesagt, für die Weltcup-Abfahrt vom 17. Januar bestehen aber positive Wetteraussichten.

Noch rund zehn Tage Zeit haben Näpflin und seine Crew, um auf den natürlichen Schnee zu setzen oder auf tiefe Temperaturen für den Einsatz der Schneekanonen zu hoffen. Verbessert sich die Situation nicht merklich, ist das OK aber gezwungen, das Ziel weit nach oben zu verschieben und die Fahrer nach drei Viertel der Strecke im Seilerboden abschwingen zu lassen.

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