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Beat Feuz bei Paris-Sieg Zweiter

Entscheidung im Abfahrtsweltcup vertagt: Dominik Paris gewinnt in Kvitfjell vor Beat Feuz. Mauro Caviezel wird starker Vierter.

Beat Feuz gelingt mit der Nummer 5 ein fast perfekter Lauf.
Beat Feuz gelingt mit der Nummer 5 ein fast perfekter Lauf.
Erik Johansen, AFP
Mit über einer Sekunde Vorsprung kommt er ins Ziel und ist sichtlich zufrieden. Am Schluss bringt ihn seine Fahrt auf den zweiten Platz. Feuz holt damit wichtige Punkte im Kampf um den Abfahrtsweltcup.
Mit über einer Sekunde Vorsprung kommt er ins Ziel und ist sichtlich zufrieden. Am Schluss bringt ihn seine Fahrt auf den zweiten Platz. Feuz holt damit wichtige Punkte im Kampf um den Abfahrtsweltcup.
Terje Bendiksby, AFP
Kjetil Jansrud ist in Kvitfjell immer vorne dabei. Nach den starken Trainings rechneten viele sogar mit einem Jansrud-Sieg. Der Norweger wird dem aber nicht gerecht und wird nur 8.
Kjetil Jansrud ist in Kvitfjell immer vorne dabei. Nach den starken Trainings rechneten viele sogar mit einem Jansrud-Sieg. Der Norweger wird dem aber nicht gerecht und wird nur 8.
Alessandro Trovati, AFP
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Beat Feuz legte im norwegischen Olympia-Ort von 1994 mit Nummer 5 eine starke Fahrt hin, doch sein grosser Gegner war zwei Nummern später noch etwas besser. Bei der letzten Zwischenzeit lag der Italiener zwar noch drei Zehntel hinter dem Emmentaler, doch dann rauschte der stämmige Südtiroler mit der Top-Geschwindigkeit von 139,5 km/h dem Ziel und dem Sieg entgegen. Feuz wurde im langen Schlusshang mit vergleichsweise bescheidenen 135,9 km/h gestoppt. Um 25 Hundertstel setzte sich der Südtiroler dank seinem Finish vor Feuz, womit er nicht nur seinen 13. Weltcupsieg errang, sondern auch den Kampf um die kleine Kristallkugel offen hielt. Entschieden wird das Duell am 13. März in der letzten Abfahrt beim Finale in Soldeu in Andorra.

Alles spricht für Feuz

Die grossen Vorteile liegen aber weiterhin bei Titelverteidiger Feuz, der seine imponierende Serie an Podestplätzen weiter ausbaute. In den letzten 12 Abfahrten klassierte er sich 11 Mal auf dem Podium. Beeindruckend fährt derzeit aber auch Paris, der seinen bereits vierten Saisonsieg feierte. Zuvor hatte der 29-Jährige schon die Abfahrten in Bormio und in Kitzbühel sowie den Super-G in Bormio gewonnen. In Are war er zudem Weltmeister im Super-G geworden. Der Bündner Mauro Caviezel wurde Vierter, womit er sein zweitbestes Abfahrts-Ergebnis realisierte. 25 Hundertstel fehlten ihm auf den drittplatzierten Österreicher Matthias Mayer. Ende November in Beaver Creek war Caviezel beim einzigen Saisonsieg von Feuz Zweiter geworden.

Abfahrt Männer Kvitfjell: 1. Dominik Paris (ITA) 1:45.74 2. Beat Feuz (SUI) +0.25 3. Matthias Mayer (AUT) +0.37 4. Mauro Caviezel (SUI) +0.62 5. Vincent Kriechmayr (AUT) +0.64 6. Otmar Striedinger (AUT) +0.94 7. Steven Nyman (USA) +0.96 8. Kjetil Jansrud (NOR) +1.04 9. Jared Goldberg (USA) +1.25 10. Johan Clarey (FRA) +1.30

Ferner:14. Gilles Roulin (SUI) +1.44 21. Carlo Janka (SUI) +1.69 25. Urs Kryenbühl (SUI) +1.77 29. Niels Hintermann (SUI) +2.04 31. Lars Rösti (SUI) +2.27

Ausgeschieden:Nils Mani; Marco Odermatt

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