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Wenn der Trumpf für einmal nicht sticht

Seriensieger Daniel Yule war auf dem Weg zum nächsten Triumph – doch dann kam das seltene Aus für den Walliser.

Die Entscheidung: Daniel Yule scheidet früh im zweiten Lauf aus. (Quelle: SRF)

Neun Schwünge weit kam Daniel Yule, dann war der Traum ausgeträumt. Der Traum vom vierten Sieg der Saison, dem dritten von der Poleposition. Als Erster in den 2. Lauf gegangen, fädelte der bald 27-jährige Walliser früh ein und schied aus – zum ersten Mal in dieser Saison, ja: erstmals im Weltcup seit fast zwei Jahren. Eine rare Enttäuschung für den sonst so soliden Slalomspezialisten.

Der Sieg in Chamonix ging dadurch an Clément Noël, den Franzosen, der nach dem 1. Lauf knapp hinter Yule gelegen hatte. Neben Noël auf dem Podest standen die jungen Timon Haugan (NOR) und Adrian Pertl (AUT). Neben Yule schieden diverse weitere Sieganwärter aus – unter anderem Alexis Pinturault, Stefano Gross oder Henrik Kristoffersen, der Norweger schon im 1. Lauf.

Weiterer Top-5-Platz für Zenhäusern

Ramon Zenhäusern, von Lauerposition 7 in den zweiten Lauf gestartet, zeigte im oberen Streckenteil eine starke Leistung, verlor unten jedoch viel Tempo. Trotzdem verbesserte er sich dank der vielen Ausfälle der Topfahrer noch auf Rang 5. So schaffte Zenhäusern zum sechsten Mal in dieser Saison in die Top 10. Andererseits: Einem Podestplatz fährt er seit Anfang Januar und dem Slalom von Zagreb hinterher. Damals war er Zweiter geworden. «Mit zwei Drittel meines Rennens bin ich zufrieden. Unten hatte ich Mühe mit dem Rhythmus», sagte Zenhäusern.

Den beiden weiteren Schweizer im 2. Lauf, Loïc Meillard und Reto Schmidiger, gelang kein Exploit, nach unaufgeregten Auftritten klassierten sie sich auf den Rängen 13 und 15. «Es war nicht das einfachste Rennen», resümierte Meillard knapp. Tanguy Nef und Sandro Simonet hatten die Qualifikation für den 2. Lauf wie zuvor schon beim Nachtslalom in Schladming verpasst.

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