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Auch zweiter Lauf der Patrouille des Glaciers verschoben

Aus «Sicherheitsüberlegungen» müssen sich auch die Teilnehmer des zweiten Laufs der Patrouille des Glaciers gedulden. Los geht es neu am Samstagabend.

Härtestes Skitourenrennen: Ein Teilnehmer kämpft sich den Berg hoch. (1. Mai 2014)
Härtestes Skitourenrennen: Ein Teilnehmer kämpft sich den Berg hoch. (1. Mai 2014)
Keystone

Die ersten zwei Rennen der Patrouille des Glaciers 2014 sind in der Nacht auf Donnerstag «bei bestmöglichen Verhältnissen» durchgeführt worden, nachdem sie wetterbedingt um einen Tag verschoben wurden. Auch die Teilnehmer des zweiten Laufs müssen sich einen Tag länger gedulden.

Zum 30. Jubiläumsjahr der Patrouille des Glaciers nahmen am Mittwochabend 993 Sportler die erste Etappe in Angriff, wie die Renndirektion in einer Mitteilung schrieb. Der Weg führte von Zermatt nach Verbier über rund 53 Kilometer mit 4000 Höhenmetern Steigung.

Weitere 450 Patrouillen brachen am frühen Donnerstagmorgen von Arolla nach Verbier auf. Diese kürzere Strecke ist 26 Kilometer lang bei fast 2000 Höhenmetern. «Mit viel Freude und Stolz habe ich heute 744 glückliche und dankbare Patrouillen in Verbier empfangen dürfen», wird der Kommandant der Patrouille des Glaciers, Max Contess, in der Mitteilung vom Donnerstagabend zitiert.

«Aufgrund von Sicherheitsüberlegungen» wurde auch der zweite Lauf verschoben. Die Favoriten sind somit erst in der Nacht auf Sonntag unterwegs. Die Teilnehmer seien angewiesen worden, einen Tag später einzurücken. Los geht es am Samstag gegen 21 Uhr von Zermatt und am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr von Arolla.

Der Streckenrekord für das Rennen beläuft sich auf 5 Stunden und 52 Minuten und wurde im Jahr 2010 aufgestellt. Die Patrouille des Glaciers wird von der Schweizer Armee veranstaltet und geht auf die Grenzbesetzung im Zweiten Weltkrieg zurück. Mit dem alpinen Rennen sollte die Ausdauer und Widerstandskraft der Soldaten getestet werden. Die erste Ausgabe startete im April 1943.

Zum Outdoorblog über das Patrouille-Abenteuer des Tages-Anzeiger-Teams.

SDA/chk

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