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Zwei Schulen fürs Leben

Schule oder Spitzensport – so lautete früher oft die Grundsatzfrage für Talente. Heute sind dank Sportschulen immer öfter Ausbildung und sportliche Ambitionen parallel möglich.

Das 18-jährige Tennis-Talent Daniel Valent besucht das Kunst- und Sportgymnasium (K + S) im Zürcher Schulhaus Rämibühl. «In einem normalen Gymi wäre es nicht möglich, auf diesem Niveau Tennis zu spielen», sagt Valent. Er findet aber auch: «Mir ist die Schule genauso wichtig wie der Sport.»
Das 18-jährige Tennis-Talent Daniel Valent besucht das Kunst- und Sportgymnasium (K + S) im Zürcher Schulhaus Rämibühl. «In einem normalen Gymi wäre es nicht möglich, auf diesem Niveau Tennis zu spielen», sagt Valent. Er findet aber auch: «Mir ist die Schule genauso wichtig wie der Sport.»
Reto Oeschger
Squash-Spieler Nicolas Müller hat die K + S absolviert. Er ist mometan die Nummer 27 der Welt.
Squash-Spieler Nicolas Müller hat die K + S absolviert. Er ist mometan die Nummer 27 der Welt.
Keystone
Auch die Judoka Fabienne Kocher war eine Sportgymnasiastin. Die Sportlerin aus Uster holte schon mehrere EM-Medaillen in den Kategorien U-21 und U-23.
Auch die Judoka Fabienne Kocher war eine Sportgymnasiastin. Die Sportlerin aus Uster holte schon mehrere EM-Medaillen in den Kategorien U-21 und U-23.
Screenshot SRF
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Es ist 12.15 Uhr, die Schule ist aus. Wenn andere in die Mittagspause gehen, um sich für die Schulstunden am Nachmittag zu stärken, schlägt Daniel Valent den Weg ins Training ein. Um 14 Uhr steht der 18-Jährige in Langnau am Albis auf dem Tennisplatz. Dort spielt er meistens mit seinem Bruder Roman, der 2001 das Juniorenturnier von Wimbledon gewonnen hat, oder Dario Camenzind. Beide sind seine Trainer. Danach steht noch Krafttraining an, und wenn er abends nach Hause kommt, muss er oft noch für die Schule arbeiten.

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