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Usain Bolt führt Jamaika zum Weltrekord

Jamaikas Superstar Usain Bolt hat mit einem Weltrekord im Staffellauf über 4x100 Meter seine zweite Goldmedaille bei der Leichtathletik-WM in Daegu gewonnen.

Zieleinlauf des Superstars: Mit der Weltrekordzeit von 37.04 erreichte Usain Bolt das Ziel.
Zieleinlauf des Superstars: Mit der Weltrekordzeit von 37.04 erreichte Usain Bolt das Ziel.
Keystone
Zeigen stolz die neue Bestzeit von 37.04 Sekunden: Nest Carter, Michael Frater, Yohan Blake und Usain Bolt (v.l.n.r.).
Zeigen stolz die neue Bestzeit von 37.04 Sekunden: Nest Carter, Michael Frater, Yohan Blake und Usain Bolt (v.l.n.r.).
Keystone
Kehrte nach langer Sperre wieder zurück und gewann: Hammerwerferin Tatjana Lysenko.
Kehrte nach langer Sperre wieder zurück und gewann: Hammerwerferin Tatjana Lysenko.
Keystone
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Zum Abschluss der Titelkämpfe in Südkorea holte der Sprinter mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel Gold in 37,04 Sekunden vor Frankreich (38,20) und St. Kitts und Nevis (38, 49). Neben Bolt liefen Nesta Carter, Michael Frater und 100-m-Weltmeister Yohan Blake für Jamaika.

Bereits früh im Rennen setzte sich das Team aus Jamaika vom Rest des Feldes ab. Einzig das US-amerikanische Team mit Justin Gatlin und Trell Kimmons konnten mithalten. Bei der letzten Übergabe fiel die Entscheidung. Darvis Patton, der stolperte, misslang die Übergabe an Walter Dix – das Team USA war damit ausgeschieden. Jamaikas Schlussläufer Usain Bolt setzte währenddessen zu einem Sprint an und war schliesslich eine Sekunde schneller als seine gegnerischen Läufer im Ziel. Christophe Lemaitre und das Team Frankreich durften mit dem Silber einen weiteren Erfolg feiern.

Chancenlose Schweizer

Für die Schweizer Männer-Staffel war der Traum vom Vorstoss in die Top 8 schnell vorbei. Das Quartett mit Pascal Mancini, Reto Amaru Schenkel, Alex Wilson und Marc Schneeberger schied im Vorlauf über 4x100 m nach einem Fehler bei der zweiten Stabübergabe von Schenkel zu Wilson aus.

Ebenfalls im Vorlauf ausgeschieden ist die 4x100-m-Staffel der Frauen mit Clélia Reuse, Jacqueline Gasser, Ellen Sprunger und Lea Sprunger. Die Schweizerinnen liefen 44,04 Sekunden und verpassten den Landesrekord nur um 14 Hundertstel. In ihrer Serie belegten sie Platz 4, in der Gesamtwertung Platz 14 von 21 Nationen. Gold gewann die USA vor Jamaika und der Ukraine. Abel Kirui verteidigt an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu seinen Titel im Marathon erfolgreich. Der Kenianer siegt vor Landsmann Vincent Kipruto und dem Äthiopier Feyisa Lilesa.

Kirui verteidigt WM-Gold im Marathon

Der 29-jährige Kirui setzte sich nach Kilometer 28 von seinen letzten drei Gegnern ab und zog unwiderstehlich davon. Bei Kilometer 35 betrug sein Vorsprung bereits 1:14 Minuten, im Ziel waren es 2:28. Mit 2:07:38 erreichte der Vater von zwei Kindern die zweitbeste je gelaufene Zeit in einem WM-Marathon - nur er selber war vor zwei Jahren in Berlin (2:06:54) noch schneller gewesen. Die zweite Rennhälfte legte er um 2:36 Minuten rascher zurück wie die erste. Kirui ist nach dem Spanier Abel Anton (1997/1999) und dem Marokkaner Jaouad Gharib (2003/2005) der dritte erfolgreiche WM-Titelverteidiger auf der Strecke über 42,195 km.

Europameister Mohamed Farah sicherte sich den Titel über 5000 m. Der Brite setzte sich in 13:23,36 Minuten vor Bernard Legat (USA/13:23,64), dem Weltmeister von 2007, durch. Titelverteidiger und Weltrekordler Kenenisa Bekele (Äth) war nicht am Start.

Russin vor Semenya

Die Südafrikanerin Caster Semenya verpasste die erfolgreiche Titelverteidigung über 800 m knapp. Die 20-Jährige lief 1:56,35 Minuten und musste sich nur der russischen Jahresweltbesten Maria Sawinowa (1:55,87) geschlagen geben. Bronze ging an Janeth Busienei aus Kenia. Gold im Hammerwerfen bei den Frauen gewann die Russin Tatjana Lysenko vor der Deutschen Betty Heidler.

si/ot

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