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Unfall oder Tierquälerei?

Ein irischer Reiter, der in der Region Bern wohnt, wird beschuldigt, sein Pferd am Ruhetag eines Reitturniers zu Tode gequält zu haben. Der Veranstalter spricht von einem «Unfall».

Ein Springreiter soll sein Tier am Rande eines Turniers in Frankreich zu Tode gequält haben. Symbolbild: Fotolia

Wie die Reitplattform pferdeonline.ch berichtet, sollen sich am Rande eines Reitturniers im französischen Cagnes-sur-Mer folgenden Szenen abgespielt haben: Ein in der Region Bern sesshafter Irländer soll mit Hilfe einer weiteren Person am Ruhetag auf einer Rennbahn so brutal und so lange auf sein Pferd eingeschlagen haben, bis dieses anfing zu galoppieren und damit nicht mehr aufhörte. Nach einer Weile sei das Pferd vor Erschöpfung tot zusammengebrochen.

Bei pferdeonline.ch habe sich daraufhin ein Turnierreiter gemeldet, der anonym bleiben will. Er habe gesehen, wie der Reiter mit einer Peitsche immer wieder auf das Pferd eingeschlagen habe. Plötzlich sei das Pferd zusammengebrochen und noch auf der Rennbahn verstorben. Danach hätte die Polizei eingreifen müssen, weil es beinahe zu einer Schlägerei gekommen sei.

Die Aussagen eines anderen Reiters widersprechen dem. Der Beschuldigte sei mit seinem Pferd nur zwanzig Minuten auf der Galoppbahn geritten. Er sei nach dem Vorfall sehr schockiert und unglaublich traurig gewesen.

Pferdeonline.ch berichtet, dass in der Folge der Veranstalter Zeugen suchte und der Reiter von der Veranstaltung ausgeschlossen wurde. Der Veranstalter habe von einem «Unfall» gesprochen.

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