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Schweizer Unihockey-Frauen in der Favoritenrolle

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft an der WM auf Lettland.

Die Schweiz (Mirjam Hintermann) überzeugt an der WM.
Die Schweiz (Mirjam Hintermann) überzeugt an der WM.
Freshfocus

Nach einer makellosen Vorrunde mit drei überzeugenden Siegen und Rang 1 in der Gruppe A geht es für die Schweizer Frauen am Donnerstagabend bei der Unihockey-Weltmeisterschaft bereits in der K.-o.-Phase mit dem Viertelfinal weiter. Um 19 Uhr werden die Schweizerinnen in Neuenburg etwas überraschend auf die Auswahl von Lettland treffen. Die Equipe aus dem Baltikum setzte sich gestern Mittag in der Playoff-Runde in einer engen, spannenden Begegnung 6:4 gegen Norwegen durch und sicherte sich somit den Platz unter den acht besten Teams der Welt.

Gegen die Lettinnen wird die Equipe des Schweizer Nationaltrainers Rolf Kern als klarer Favorit in den Viertelfinal steigen. Allein die Statistiken aus der Vorrunde sprechen Bände: Holte die Schweiz bei einem Torverhältnis von 30:5 drei Siege, verloren die Lettinnen alle drei Partien bei einem Torverhältnis von 8:37 (!) und kamen erst in der Playoff-Runde zu ihrem ersten Erfolgserlebnis des Turniers.

Maximaler Fokus

So makellos die Auftritte der Schweizerinnen bis anhin waren, so zufrieden gibt sich auch Coach Kern in seiner Zwischenbilanz: «Über alle Spiele der Vorrunde gesehen, war es bis jetzt wirklich ein sehr guter Auftritt von uns», sagt Kern und hebt dabei vor allem die Leistung und den 7:4-Erfolg gegen die Vize-Weltmeisterinnen aus Finnland hervor: «Über dieses Spiel sprachen im Vorfeld alle. Es war nicht ganz einfach, mit diesem Druck umzugehen. Doch das Team hat umgesetzt, was es sich vorgenommen hat. Allerdings können wir in den kommenden Partien im Spiel mit Ball die Tiefe und die Breite des Feldes noch mehr ausnutzen und den Gegner noch mehr laufen lassen», erklärt er.

Trotz des überzeugenden Turnierverlaufs liegt es für die Schweizerinnen auch gegen Lettland nicht drin, in irgendeiner Form nachzulassen. «Egal, wie gut es bis jetzt lief oder wie überzeugend der Sieg gegen Finnland war, wir müssen jeden Gegner sehr ernst nehmen und immer mit dem maximalen Fokus antreten. Wir nehmen Spiel für Spiel und versuchen das Beste zu geben», sagt die Langnauer Verteidigerin Lisa Liechti von Skorpion Emmental Zollbrück.

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