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Schweizer Debakel in Bosnien-Herzegowina

Das Schweizer Handball-Nationalteam hat in der EM-Ausscheidung einen schweren Rückschlag erlitten.

Gestoppt: Der Schweizer Mathias Oltmanns wird von Muhamed Toromanovic attackiert.
Gestoppt: Der Schweizer Mathias Oltmanns wird von Muhamed Toromanovic attackiert.
Keystone

In Sarajevo bezog das Team von Goran Perkovac gegen Bosnien-Herzegowina ein 23:24-Debakel. Nach einer ungenügenden ersten Hälfte erlitt die SHV-Auswahl nach der Pause den totalen Zusammenbruch. Nach der höchsten Niederlage in einem Wettbewerbsspiel seit dem Fiasko im Playoff gegen die Russen vor über zwei Jahren sind die EM-Chancen arg gesunken.

Zu Beginn der zweiten Hälfte manövrierten sich die Schweizer mit vier weiteren missratenen Angriffen selber in die Sackgasse. Mit einer Unzahl von Fehlern im Aufbau und einer immer schwächeren Abwehr fanden sie nie mehr aus der bosnischen Umklammerung. Bereits in der ersten Hälfte leisteten sich die Schweizer einen unglaublich schwachen Auftritt.

Für ihre zwölf Treffer benötigten sie 32 Angriffe. Trotz einer miserablen Angriffseffizienz von knapp 37 Prozent hielt sich der Schaden in Grenzen. Mit dem Viertore-Rückstand waren die Spieler von Goran Perkovac noch relativ gut bedient. Der Ausfall von Linkshänder Marco Kurth war deutlich spürbar. Im Aufbau fehlte der Schwung. Zuviel lastete auf den Schultern von Regisseur Andy Schmid, der in den ersten 30 Minuten acht missratene Aktionen zu beklagen hatte. Perkovac setzte auf der rechten Aufbauerposition insgesamt fünf verschiedene Akteure ein.

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