Flückiger-Cross ohne Namensgeber

Radquer-Fahrer Timon Rüegg hat das Flückiger-Cross in Madiswil gewonnen. Namensgeber Lukas Flückiger musste wegen einer Grippe verzichten.

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Peter Berger@PeterBerger67

Die achte Austragung des Flückiger-Cross bot trotz schwierigen Bedingungen interessanten Radquer-Sport. Am Ende setzte sich Timon Rüegg durch. Der Schweizer Meister aus Oberweningen ZH patzte zwar in der letzten Abfahrt, profitierte aber davon, dass Lars Forster Sekunden später sogar stürzte und den Anschluss verlor. So konnte Rüegg letztlich mit wenigen Sekunden Vorsprung seinen ersten Sieg an einem internationalen Radquer feiern.

Nicht am Start war der Oberaargauer Lukas Flückiger. «Ich hatte Fieber und musste schweren Herzens absagen», meinte der Namensgeber. Weil Bruder und Mountainbike-Vizeweltmeister Mathias Flückiger schon länger keine Querrennen mehr bestreitet, nahm bei der achten Ausgabe in Madiswil erstmals keiner der Flückiger-Brüder teil. «Das ist zwar schade. Aber ich kann den Entscheid von Lukas verstehen, es ging ihm schon seit Donnerstag nicht gut», meinte Andreas Moser. Der OK-Präsident aus Madiswil fuhr selber erneut im Eliterennen mit, konnte aber mit der Spitze nicht mithalten. Anders sein Sohn: Andrin Moser feierte im Kidsrennen den ersten Sieg.

Bei den Frauen triumphierte die Tschechin Pavla Havlikova vor Noemi Rüegg. Mitfavoritin Zina Barhoumi musste sich mit Rang sechs begnügen. «Ich habe mir mehr erhofft, aber leider bereits kurz nach dem Start den Anschluss an die Spitze verloren.» Die Bernerin versuchte in der Folge die Lücke immer wieder zu schliessen, «aber ich kam nicht richtig vom Fleck», meine Barhoumi, die im Vorjahr Platz 2 belegt hatte.

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