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Positiv gestimmt, trotz moralischem Rückschlag

Nach einer 5:1-Führung verliert Unihockey Langenthal-Aarwangen gegen den NLB-Tabellenzweiten Thurgau noch 6:7.

Virgile Eggerschwiler ist einerder besten Punktesammler von ULA.
Virgile Eggerschwiler ist einerder besten Punktesammler von ULA.
Marcel Bieri

Unihockey Langenthal-Aarwangen (ULA) befindet sich in der NLB mitten im Kampf um einen Playoff-Platz. Nach der knappen Niederlage gegen Floorball Thurgau (6:7) beträgt der Vorsprung der Oberaargauer auf die Teams unter dem Strich noch zwei Zähler. Teammanager Heini Sommer ist dennoch überzeugt, dass der achte Rang in den verbleibenden drei Meisterschaftsspielen verteidigt werden kann: «Wir haben gegen Thurgau gezeigt, dass wir es mit jedem Team aufnehmen können.» Laut Sommer ist ULA ein sogenanntes Stimmungsteam. Das Schlussprogramm, mit den Spielen gegen das um einen Punkt besser klassierte Davos, den Letzten Sarganserland und den Zehnten Altendorf, sollte machbar sein.

Einbruch im letzten Drittel

In der Partie gegen Floorball Thurgau sah es zwei Drittel lang nach einer Überraschung aus. Die Oberaargauer führten 5:1und drückten den Tabellen­zweiten oft in die eigene Hälfte ein. ULA verlor dann aber innert drei Minuten komplett den Faden, indem es vier Tore kassierte. Zwar erzielte Lukas Moser in der 53. Minute das 6:5, doch den Ostschweizern gelangen noch zwei Treffer zum 6:7-Schluss­resultat. «So zu verlieren, ist natürlich extrem bitter. Wir können aber viel Positives aus dem Match herausnehmen», sagt Sommer.

Der letztjährige Playoff-Halbfinalist hat auf diese Saison hin einen Kaderumbruch eingeleitet. Nach Startschwierigkeiten fing sich die junge Equipe von Tomas Chrapek jedoch. «In kleinen Schritten ging es stetig bergauf», bilanziert Sommer den bisherigen Verlauf. Luft nach oben liegt sicherlich bei der Offensivabteilung von ULA. Diese ist nämlich die zweitschwächste der Liga. «Uns fehlt ein richtiger Knipser», bemerkt Teammanager Sommer, der bereits nach solch einem Ausschau hält. In der Skorer­liste findet man den ersten Spieler von ULA erst an 29. Stelle.

Ein anderes Problem sind die Zuschauerzahlen. Im Durchschnitt besuchen 111 Fans die Spiele von ULA – Ligatiefstwert. Das Spiel am Sonntag verfolgten gar nur 43 Zuschauer. «Der Vorstand ist gefordert, aber wir arbeiten daran. Auch die Spieler würden sich natürlich laut­starke Unterstützung wünschen», sagt Sommer.

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