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Mit Babybauch auf dem Brett

Mit nur einem Arm stürzt sich US-Surferin Bethany Hamilton auf Hawaii hochschwanger in die Wellen.

Bethany Hamilton liebt das Spektakel und geht dabei an ihre Grenzen. Seit Jahren dokumentiert die Surferin fleissig ihr Leben auf Hawaii und sorgt mit ihren Bildern regelmässig für Klickzahlen über der Millionengrenze. Am Wochenende überraschte die 25-Jährige ihre Fans und Follower mit weiteren Bildern. Hochschwanger auf dem Brett im Wasser – im Angesicht einer sich aufbäumenden Welle.

Seit acht Monaten trägt sie ihr Glück bereits und fordert auch noch in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft ihr Schicksal heraus. Als wäre die Anspannung einer bevorstehenden Geburt nicht spektakulär genug, will sie sich den Ritt auf der Welle nicht nehmen lassen. Entfernte Anhänger machen sich Sorgen. «Wann ist der Termin?», lautet eine Frage. «Anfang Juni», so die Antwort.

Angst ist für Bethany Hamilton offenbar ein Fremdwort. Als sie 2003 beim Angriff eines Tigerhais ihren linken Arm verlor, stand sie vier Wochen nach der Operation wieder auf dem Brett. Die waghalsige Frontaltherapie katapultierte die US-Amerikanerin weltweit in die Schlagzeilen, seither ist sie der Star der Szene und verdient ihren Lebensunterhalt mit lukrativen Werbeverträgen.

Vorbild für Behinderte

Getrieben von der Sucht des Surfens, sucht sie fast täglich den Rausch in den Wellen. Bei Aussenstehenden mag der kühne Lebensstil auf Unverständnis stossen. Für andere amputierte Menschen ist sie eine Inspiration und ein Vorbild – so furchtlos, wie sie ihr Leben im Wasser meistert. «Ich will so lange wie möglich surfen. Und wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann gehe ich schwimmen», sagt Hamilton.

Die Anziehungskraft des Meeres und die Energie der Wellen haben ihr Leben nach dem Unfall wieder lebenswert gemacht. Gut möglich, dass ihr Sohn im Juni mithilfe einer Wassergeburt zur Welt kommt. (sr)

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