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«Ich verliere eigentlich sehr selten»

Der neue Unspunnen-Sieger Daniel Bösch imponierte in Interlaken mit seiner Ruhe. Nach seinem grossen Triumph erklärte er, weshalb er bis zum Schluss cool blieb.

Daniel Bösch mit Siegermuni Helveticus.
Daniel Bösch mit Siegermuni Helveticus.
Andreas Blatter
Festsieger Daniel Bösch wird auf Schultern getragen.
Festsieger Daniel Bösch wird auf Schultern getragen.
Andreas Blatter
Willy Graber ezwingt Mario Thürig.
Willy Graber ezwingt Mario Thürig.
Andreas Blatter
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Der siegreiche Vertreter der Nordostschweizer zeigte sich nicht nur im Sägemehlring, sondern auch in den folgenden Interviews gelassen. Gegenüber dem Schweizer Fernsehen gab der 23-jährige Metzger den Grund für seine Ruhe und Konzentration, auch während des Schlussgangs gegen Christian Schuler aus Rothenturm, an. «Ich habe mir vor dem letzten Kampf gesagt: Egal, was passiert, ich gehe morgen in die Ferien.» Der St. Galler Bösch, der im thurgauischen Sirnach wohnt, hatte eigentlich geplant, am Montagabend nach Neuseeland zu reisen, um die Rugby-WM zu verfolgen. Wie auch immer für ihn das Unspunnen-Schwinget enden würde: Die Vorfreude auf die grosse Reise war bei Bösch den ganzen Tag tief im Herzen drin. Und somit war für Nervosität kein grosser Platz in den Gefühlen vorhanden. Jetzt sieht es so aus, dass er nach diesem wunderbaren Erlebnis im Berner Oberland den Trip nach Ozeanien verschieben muss.

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