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Gay läuft Jahresweltbestzeit in London

Eine Woche nach seinem Sieg gegen den Jamaikaner Usain Bolt hat Tyson Gay beim Diamond-League-Meeting in Englands Kapitale über 100 m eine Weltjahresbestzeit aufgestellt.

Ausgezeichnet in Form: Tyson Gay überzeugte auch in London.
Ausgezeichnet in Form: Tyson Gay überzeugte auch in London.
Keystone

Der Amerikaner siegte in 9,78 Sekunden vor dem Jamaikaner Yohan Blake (9,89) und Richard Thompson aus Trinidad-Tobago (10,05). Nach dem vorzeitigen Saison-Aus von Bolt und der Verletzung von Asafa Powell (beide Rücken-Probleme) ist Gay zurzeit nahezu konkurrenzlos über 100 Meter.

Für die zweite Jahresweltbestzeit des Abends sorgte die Hürdensprinterin Priscilla Lopes-Schliep. Die Kanadierin gewann den stark besetzten Final in 12,52 und unterbot die bisherige Jahresweltbestzeit von Lolo Jones (USA) um 3/100. Im Diamond Race schloss die WM-Zweite von 2009 damit zu Jones auf, wodurch es in zwei Wochen in Brüssel zum grossen Finale zwischen den beiden kommen wird.

Vlasic und Felix im Glück

Eine gute Vorstellung bot auch Hochspringerin Blanka Vlasic, die sich ebenso wie Allyson Felix (200 m) bereits vorzeitig den Sieg im Diamond Race sicherte. Neben Vlasic und Felix verbuchte bei den Frauen die Diskuswerferin Yarelis Barrios ihren ersten grossen Erfolg. Die «ewige Zweite »warf die Scheibe auf 65,62 m und legte damit die Basis zu ihrem Sieg. Mit ihrem vierten Erfolg in der Diamond League sicherte sich Barrios, die an den letzten drei internationalen Grossanlässen immer die Silbermedaille gewonnen hatte, ebenfalls bereits vor dem Finale in Brüssel den Jackpot.

Auch dem 400-m-Hürdenläufer Bershawn Jackson (USA) und Stabhochspringer Renaud Lavillenie (Fr) ist der Gewinn des Diamanten nicht mehr streitig zu machen, sollten sie in zwei Wochen in Brüssel antreten. Jackson hielt auf der Zielgeraden Javier Culson (Puerto Rico) in Schach und kam in der mässigen Zeit von 48,12 zu seinem vierten Diamond-League-Erfolg in Serie. Der Jahresbeste Lavillenie triumphierte, obwohl er keine gültige Höhe übersprungen hatte. Auch einen Nuller verzeichnete Steven Hooker, der Olympiasieger und Weltmeister aus Australien.

si/fal

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