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Ein Top-Meeting im Letzigrund

Obwohl der verletzte Sprint-Star Usain Bolt fehlen wird, kündigt sich «Weltklasse Zürich» vom nächsten Donnerstag als Leckerbissen der Leichtathletik an.

Schnell und prominent: Die US-Läuferin Allyson Felix, die Weltmeisterin über 200 m, geht in Zürich über die volle Bahnlänge an den Start.
Schnell und prominent: Die US-Läuferin Allyson Felix, die Weltmeisterin über 200 m, geht in Zürich über die volle Bahnlänge an den Start.
Keystone

Mit 15 Weltjahresbesten, 10 Olympiasiegern, 12 Weltmeistern und 16 Europameistern ist das Leichtathletik-Meeting im Letzigrund, das zur Serie der Diamond League zählt, ausgezeichnet besetzt. Meeting-Direktor Patrick Magyar ist stolz auf das Feld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: «Die Athleten haben insgesamt 173 Einzelmedaillen (ohne Staffeln) an Europa- und Weltmeisterschaften sowie an Olympischen Spielen gewonnen. Einmal mehr werden die Zuschauer also Leichtathletik vom Feinsten in Zürich sehen können.»

Bestbesetztes Meeting des Jahres

«Weltklasse Zürich» dürfte damit auch in diesem Jahr das bestbesetzte Meeting der Welt sein. «Wir setzen nie nur auf einen grossen Namen oder auf eine Disziplin, sondern versuchen stets überall die Besten am Start zu haben», erläutert Magyar die Philosophie des Meetings. «Diese breite Abstützung nützt uns in einem Jahr, in dem einige der Topstars wie Bolt, Bekele und Isinbajewa ausfallen.»

In der Tat führt der Ausfall dieser grossen Namen auch zu Chancen für jüngere Athleten und Athletinnen. Sie können aus dem Schatten der Stars treten. Zudem präsentiert sich die Ausgangslage in vielen Wettkämpfen ohne einen Dominator offen, wie der Direktor am Beispiel des 5000-m-Laufs erklärt: «Wir haben 18 Athleten am Start, die alle unter 13 Minuten laufen können. Mindestens zwölf davon kommen auch für den Sieg infrage. Auf den letzten Kilometer dieses Rennens darf man sich schon jetzt freuen.»

Eine Hommage an Viktor Röthlin

Auch das einheimische Schaffen wird gewürdigt. Schweizer Athletinnen und Athleten haben sich dieses Jahr ihren Startplatz im Hauptprogramm redlich verdient. Für die Sprintstaffel, weltweit die siebtschnellste Nationalmannschaft des Jahres, liegt mit einer starken Leistung und etwas Glück vielleicht sogar ein Podestplatz in Reichweite. Schweizer Rekordhalterin Irene Pusterla wird zum ersten Mal die Möglichkeit geboten, sich in der Weltspitze der Weitspringerinnen zu etablieren. Und für Lisa Urech hat sich «Weltklasse Zürich» gar etwas Spezielles einfallen lassen: Neben den beiden Jahresschnellsten über 100 m Hürden, Lolo Jones (USA) und Priscilla Lopes-Schliep (Ka), gehen mit Urech sieben der acht EM-Finalistinnen an den Start.

Auch Viktor Röthlin wird zu einem gefeierten Auftritt kommen: « In Barcelona durfte ich keine Ehrenrunde auf der Bahn laufen, da das Zielgelände weit vom Stadion entfernt war», erklärt der Europachampion im Marathon. Nun freut er sich darauf, diese Ehrenrunde vor heimischem Publikum im Letzigrund nachzuholen.

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