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Ein Berner und ein Ire brillieren

Der Sieger der Hauptprüfung am Concours Langenthal heisst Thomas Ryan. Der Emmentaler Beat Röthlisberger heimst auf der Stute Carmelita den ersten Platz über 135 Zenti­meter ein.

Fehlerlos: Beat Röthlisberger mit Carmelita.
Fehlerlos: Beat Röthlisberger mit Carmelita.
Raphael Moser

Bereits zum fünften Mal findet der Concours Langenthal statt. Der Anlass dauert noch bis morgen. Bereits ausgetragen wurde der Preis der Burgergemeinde Langenthal in der Kategorie R/N135 sowie der Grosse Preis der Stadt Langenthal, ein Parcours der Kategorie N140.

Den Besuchern wurde bei den beiden ­Prüfungen ein vielversprechendes Startfeld geboten. So waren etwa Charly Foussard (Müntschemier), Barbara Schnieper (Seewen), Beat Röthlisberger (Hasle-Rüegsau) sowie der erfolgreiche, aber nicht unumstrittene Spitzenreiter Paul Estermann (Hildisrieden) auf der Startliste zu finden.

Schnieper auf Rang 2

Paul Estermann, der erst diese Woche den vierten und letzten Startplatz für die Weltreiterspiele in den USA ergattern konnte, zeigte mit der Startnummer zwei über 135 Zentimeter hohe Hindernisse gleich sein ganzes Können. Mit einem schnellen Parcours auf Cantini della Caccia hielt sich der Luzerner lange an der Spitze.

Erst Beat Röthlisberger gelang es, die Zeit des Olympioniken zu unterbieten. Auf seiner prächtigen Schimmelstute Carmelita ritt der Emmentaler einen tadellosen Parcours. Zwischen Röthlisberger und Estermann klassierte sich letztlich Barbara Schnieper auf der Stute Katharina von Illum.

Während Carmelita bei der Siegerehrung in der prallen Sonne unruhig hin und her tänzelte, genoss Beat Röth­lisberger die Siegesrunde sichtlich.

Röthlisberger, Estermann und Schnieper gingen mit anderen Pferden auch beim Grossen Preis der Stadt Langenthal über 140 Zentimeter hohe Hürden an den Start. An die Glanzleistungen vom Nachmittag konnte das Trio jedoch nicht anknüpfen, diesmal brillierten andere.

Mit zwei Pferden im Stechen

So qualifizierte sich das erste Paar am Start, Charly Foussard auf Jonka A, mit einem Parcours ohne Fehlerpunkte und einer Spitzenzeit sogleich fürs finale Stechen. Ihnen machten es Monique Hofer (Tschugg), Niklaus Schurtenberger (Worben) und Thomas Ryan (Thalheim) nach. Foussard qualifizierte sich zudem mit einem anderen Pferd, dem Wallach Chopin d’Hyrencourt, fürs Stechen.

Trotz der Pause, die der Bernjurassier für die Umstellung von Jonka A auf Chopin d’Hyrencourt während des Stechens erhielt, gelang ihm mit dem zweiten Pferd kein einwandfreier Parcours.

Der Wallach warf zwei Hindernisse ab, so sammelten sich acht Fehlerpunkte an. Die anderen Paare blieben im Stechen hingegen ohne Fehlerpunkte. Der Sieg ging letztlich an den Iren Thomas Ryan mit dem Schimmelwallach C. Amelusina.

Auf dem zweiten Platz klassierte sich Charly Foussard auf Jonka A, der dritte Rang ging an Niklaus Schurtenberger auf dem Wallach mit dem klangvollen Namen Pole Position. Monique Hofer, die einzige Reiterin im Stechen, platzierte sich mit Tantmieux auf dem vierten Schlussrang.

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