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Der Mut zum Risiko wird belohnt

Florian Gnägi gewinnt vor 5800 Zuschauern in der Postfinance-Arena das Mittelländische Gauverbandsfest. Der 25-Jährige hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich; primäres Saisonziel des Seeländers ist die Teilnahme am Kilchberg-Schwinget.

Der Festsieger heisst Florian Gnägi.
Der Festsieger heisst Florian Gnägi.
Andreas Blatter
Christian Stucki (links) und Ronny Brönimann tragen Florian  Gnägi nach seinem Sieg im Schlussgang auf ihren Schultern.
Christian Stucki (links) und Ronny Brönimann tragen Florian Gnägi nach seinem Sieg im Schlussgang auf ihren Schultern.
Andreas Blatter
Punkt 8.30 Uhr begann das Anschwingen.
Punkt 8.30 Uhr begann das Anschwingen.
Andreas Blatter
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Für einen Augenblick scheint es, als würden ihm demnächst dicke Tränen über die roten Wangen kullern. Florian Gnägi kniet im Sägemehlring, 5800 Augenpaare sind auf ihn gerichtet, er streckt die Arme gen Himmel, die Zuschauer applaudieren. Eben hat der Seeländer im Schlussgang des Mittelländischen Schwingfestes Matthias Glarner mittels innerem Haken zu Boden geworfen – 19 Sekunden vor Ablauf des Kampfes. «Gefühlsmässig ist es unglaublich schön», wird er einige Minuten später sagen. Für Gnägi ist es der fünfte Kranzfestsieg, der zweite am «Mittelländischen» nach 2011 in Zollikofen. Hinter dem Erfolg in der Postfinance-Arena findet sich jene erstaunliche Entwicklung, welche der 25-Jährige in den letzten Monaten durchlebt hat.

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