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Benzin, Dreck und Staub

In Linden sind die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen. Die Berner Motocross-Fahrer boten auf einer attraktiven Strecke solide Leistungen.

«Von A bis Z das perfekte Rennen»: Loris Freidig.
«Von A bis Z das perfekte Rennen»: Loris Freidig.
Iris Andermatt

Bei Kaiserwetter und vor rekordverdächtiger Kulisse (rund 3000 Zuschauer) boten in Linden sowohl die Nachwuchs- wie auch die Toppiloten spannende Rennläufe. Die Piste beinhaltete zwar keinen Kamelbuckel und auch keine Dreifachsprünge, war aber trotzdem äusserst anspruchsvoll mit vielen Steigungen, engen Kurven, vielen Löchern und Wellen. Die Strecke hatte es in sich und forderte die Fahrer. Die besten Berner Crosser erlebten sowohl Start-Ziel-Siege wie aber auch Pleiten, Pech und Pannen.

Der Emmentaler Loris Freidig stand im ersten Rennen der Kategorie Lites 250 zweimal unter Druck, vermochte diesem jedoch standzuhalten. Vor allem im zweiten Rennen kam er fulminant aus dem Startgatter. Danach fuhr der Sumiswalder regelmässige Rundenzeiten und gewann souverän.

«Die Strecke passte, ich fand rasch den nötigen Flow, für mich war es von A bis Z das perfekte Rennen», gab der ambitionierte Freidig zu Protokoll. Als schnellster Schweizer Husqvarna-Fahrer ergatterte sich Freidig überdies in einem französischen Team einen Startplatz für das WM-Rennen vom kommenden Wochenende in Frauenfeld.

Cyril Zurbrügg erwischte im ersten Rennen einen guten Start, doch später schlug die Defekthexe zu – Motorschaden. Eine Wildcard beschert dem Könizer allerdings ebenfalls die Aufnahme ins WM-Starterfeld in Frauenfeld. Ivan Böhlen, wie Zurbrügg für das von ihren Vätern geleitete «Zurbrügg & Böhlen Racing Team» fahrend, startete im ersten Rennen mit Rang 14 solid, im zweiten Durchgang verhedderte sich sein Lenker in einer engen Kurve zweimal mit jenem eines Widersachers, was letztlich einige Ränge ­kostete.

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