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Basketballerinnen mit bis zu 500'000 Dollar Lohn

Die WNBA macht sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter stark – garantiert den Spielerinnen mehr Geld und Lohnfortzahlung bei Mutterschaft.

Seattle Storms Breanna Stewart spielte auch im Ausland Basketball, um zusätzlich Geld zu verdienen.
Seattle Storms Breanna Stewart spielte auch im Ausland Basketball, um zusätzlich Geld zu verdienen.
AP/Elaine Thompson
Die WNBA hat nun einen Vertrag mit der Spielerinnen-Vereinigung ausgehandelt. Topspielerinnen sollen jährlich bis zu 500'000 US-Dollar verdienen.
Die WNBA hat nun einen Vertrag mit der Spielerinnen-Vereinigung ausgehandelt. Topspielerinnen sollen jährlich bis zu 500'000 US-Dollar verdienen.
AP/AJ Mast
Cathy Engelbert ist die führende Kommissarin der WNBA. Sie sprach sich für eine Lohnfortzahlung bei Mutterschaft aus.
Cathy Engelbert ist die führende Kommissarin der WNBA. Sie sprach sich für eine Lohnfortzahlung bei Mutterschaft aus.
(AP Photo/Patrick Semansky)
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Wieso verdient eine Spitzensportlerin weniger als ihr männlicher Kollege bei gleichem Trainingsaufwand? Ein Indikator für die Lohnungleichheit dürften unter anderem das fehlende Zuschauerinteresse und die damit einhergehenden geringen Werbeeinnahmen sein. Ungeachtet dessen, sind die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern im Sport erheblich. Auch im Basketball – wo die Spielerinnen in den USA im Ringen um die Durchsetzung der Lohngleichheit nun einen Meilenstein gesetzt haben.

Dass Topspielerinnen wie Seattles Breanna Stewart ein Jahressalär von knapp 65'000 Dollar erhalten, das restliche Jahr über ihr Geld in ausländischen Ligen verdienen und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen müssen, dürfte wohl der Vergangenheit angehören. Das, weil die Spielerinnen-Vereinigung der WNBA – das weibliche Pendant zur NBA – mit dem Verband einen Vertrag ausgehandelt hat.

«Ein Schritt in die richtige Richtung»

Dieser verspricht den Basketballerinnen mehr Geld. Gemäss Vertrag sollen Topspielerinnen der WNBA künftig mehr als 500'000 US-Dollar pro Jahr verdienen. Das ist lange nicht so viel wie die Gehälter ihrer Kollegen in der NBA, deren prominentester Vertreter mit einem Jahressalär von 40 Millionen Dollar Stephen Curry sein dürfte. Doch immerhin ist es «ein Schritt in die richtige Richtung», wie der ehemalige NBA-Spieler Dwyane Wade twitterte.

Der Vertrag umfasst einen Zeitraum bis 2027 und garantiert den Spielerinnen nebst Lohnerhöhungen auch Lohnfortzahlung bei Mutterschaft. Mit der Einigung sollen darüber hinaus Marketingmassnahmen verbessert werden. Damit erfüllen sich viele seit langem gestellte Forderungen der Basketballerinnen, um die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen im Basketball zu verringern.

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