Hofstetten

Wenger siegt am Ballenberg, und die Jungen mischen mit

HofstettenBei bestem Wetter ist der Start der Oberländer Schwinger in die Freiluftsaison geglückt. Verdienter Sieger am Ballenberg war Kilian Wenger.

Im Schlussgang bezwingt Kilian Wenger (blaues Hemd) den Hasliberger Kilian von Weissenfluh.

Im Schlussgang bezwingt Kilian Wenger (blaues Hemd) den Hasliberger Kilian von Weissenfluh. Bild: pd

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Der König von 2010 wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Kilian Wenger setzte sich beim Ballenbergschwinget durch. Im Schlussgang bezwang er in der dritten ­Minute den stark schwingenden Kilian von Weissenfluh mit Kurz und anschliessendem Überdrücken am Boden. Mit Siegen gegen Fritz Ramseier, Stefan von Büren und Michael Wiget zeigte Wenger, dass er nichts von seiner alten Stärke eingebüsst hat. Im vierten Gang musste er die Punkte mit seinem späteren Schlussganggegner teilen.

Mit einem weiteren Plattwurf gegen Reto Fankhauser holte er sich die Schlussgangqualifikation jedoch souverän. «Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe nun, dass ich in vierzehn Tagen am ‹Mittelländischen› eine ähnlich starke Leistung zeigen kann», meinte Wenger nach dem Wettkampf. «Ich freue mich schon heute auf das Teilverbandsfest der Nordostschweizer und den Schwägalpschwinget, denn diese zwei Kränze fehlen mir noch in meiner Sammlung.»

Angeführt von Kilian von Weissenfluh zeigten diverse Talente, dass sie bei einer guten Tagesform mit der Spitze mithalten können. Der Hasliberger Turnerschwinger bewies am Ballenberg, dass er sich mittlerweile in der Spitze der Berner Schwinger etabliert hat. Besonders sein Plattwurf gegen Matthias Aeschbacher und der gestellte Gang gegen Kilian Wenger beweisen die grossen Fortschritte von Kilian von Weissenfluh.

In seinem Rücken wächst mit Patrick Gobeli, Thomas Inniger, John Grossen, Jan Wittwer und einer Vielzahl weiterer Talente eine eindrückliche Mannschaft heran. Der überraschende Sieger des Frühjahresschwingets in Cham, Patrick Gobeli, bestätigte am Ballenberg seine Klasse erneut.

Nach einem Sieg im Anschwingen band der Mattener den gefürchteten Entlebucher Spitzenschwinger Marco Fankhauser mit einem gestellten Gang zurück. Besonders beeindruckend war der Sieg im sechsten Gang gegen den Emmentaler Spitzenschwinger Matthias Aeschbacher.

Comeback von Inniger

Nach einer zweijährigen Verletzungspause, verbunden mit diversen Operationen, kehrte der Adelbodner Thomas Inniger erstaunlich stark auf die Schwingplätze zurück. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen darf Inniger mit seinem Comeback sicherlich sehr zufrieden sein.

Dasselbe Schicksal erlitt der ­20-jährige Michael Wiget. Wie Inniger überzeugte die Nachwuchshoffnung der Mittelländer auf dem Ballenberg mit ihrem erfreulichen Comeback. Eine Bereicherung für das Schwingfest war die Teilnahme der Entlebucher Brüder Reto und Marco Fankhauser, die sich in der Spitzengruppe etablieren konnten.

Die von ihm erwartete Leistung konnte Ruedi Roschi abrufen. Nach einem starken Wettkampf musste er in dem für den Einzug in den Schlussgang wichtigen fünften Gang die ­Punkte mit Matthias Aeschbacher teilen. (Berner Oberländer)

Erstellt: 16.04.2018, 15:34 Uhr

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