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Showtime mit Djokovic

Novak Djokovic glänzt in Rio de Janeiro als Schauspieler und Ballkünstler. Die Weltnummer 1 macht im Duell mit der brasilianischen Tennislegende Gustavo Kuerten auch auf dem Fussballplatz eine gute Figur.

Novak Djokovic ist wirklich für jeden Spass zu haben: Rafael Nadal, Maria Scharapowa, Andy Roddick oder auch Roger Federer dienten ihm in der Vergangenheit schon als Vorlage für seine Imitationskünste. Anlässlich eines Show-Spiels in Rio de Janeiro bewies der Serbe wieder einmal seine schauspielerischen Qualitäten. Gegen Gustavo Kuerten holte Djokovic – nachdem er den ersten Satz im Tiebreak verloren hatte – zum Gegenschlag aus. Die Weltnummer 1 setzte sich zu Beginn des zweiten Satzes eine Perücke auf und imitierte den dreifachen French-Open-Sieger gnadenlos gut. Kuerten fand sichtlich Gefallen an der Einlage, bis Djokovic zum berühmten leichten Kopfschütteln ansetzte – das Spiegelbild war dem 36-jährigen Brasilianer dann etwas zu authentisch.

Vor mehr als 10'000 Zuschauern in der Maracanazinho-Arena rächte sich Kuerten und entschied das Match im zweiten Satz mit 7:5 für sich. Jedoch nicht der Sieg, sondern die Wohltätigkeit und die Imagepflege standen für Djokovic im Vordergrund. Vor der Exhibition hatte der Sieger der World Tour Finals mit Kuerten einen öffentlichen Tennisplatz in den Favelas von Rocinha eingeweiht.

Djokovic als Elfmeterschütze

Zum Abschluss seines Aufenthalts in Rio tauschten die beiden Tennisgrössen den Filzball gegen einen Fussball und kickten zusammen mit den ehemaligen Stars Romario, Bebeto und Zico für einen guten Zweck. Gemeinsam mit seinem Landsmann und Fussballlegende Dejan Petkovic brillierte Djokovic auch auf dem Rasen und versenkte sogar mustergültig einen Penalty. Das Spiel wurde vor einer Partie in der brasilianischen Liga zwischen Fluminense Rio de Janeiro und Cruzeiro Belo Horizonte (0:2) ausgetragen und endete mit einem 3:3-Remis.

Die kommenden zwei Wochen geht Novak Djokovic etwas ruhiger an. Mit seiner Freundin Jelena Ristic geht es in den wohlverdienten Urlaub. «Ich mache Ferien an einem sehr tropischen, sehr schönen Ort. Ohne Racket, ohne Tennis. Ich werde versuchen, meine Batterien aufzuladen», sagt Djokovic.

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