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Nadal problemlos, Zverev erneut früh out

Während Rafael Nadal in Wimbledon ohne Probleme die Achtelfinals erreichte, setzte es für Alexander Zverev die nächste Enttäuschung ab.

Rafael Nadal ist in Wimbledon nicht aufzuhalten. Der Spanier gewinnt in drei Sätzen gegen den Australier Alex de Minaur und trifft nun im Achtelfinal auf den Tschechen Jiri Vesely. Dieser schlug am Samstag den Italiener Fabio Fognini in fünf Sätzen.
Rafael Nadal ist in Wimbledon nicht aufzuhalten. Der Spanier gewinnt in drei Sätzen gegen den Australier Alex de Minaur und trifft nun im Achtelfinal auf den Tschechen Jiri Vesely. Dieser schlug am Samstag den Italiener Fabio Fognini in fünf Sätzen.
Kirsty Wigglesworth, Keystone
Frust dafür bei Alexander Zverev. Die Weltnummer 3 kommt an Grand Slams weiterhin nicht weit und scheidet schon in der dritten Runde aus.
Frust dafür bei Alexander Zverev. Die Weltnummer 3 kommt an Grand Slams weiterhin nicht weit und scheidet schon in der dritten Runde aus.
Nic Bothma, Keystone
Und auch der Serbe Novak Djokovic gehört zu den Achtelfinalisten. Er schlägt den Briten Kyle Edmund in vier Sätzen und trifft in der Runde der letzten 16 auf den Russen Karen Chatschanow.
Und auch der Serbe Novak Djokovic gehört zu den Achtelfinalisten. Er schlägt den Briten Kyle Edmund in vier Sätzen und trifft in der Runde der letzten 16 auf den Russen Karen Chatschanow.
Kirsty Wigglesworth, Keystone
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Alexander Zverev soll einmal in die Fussstapfen von Boris Becker oder wenigstens Michael Stich treten. Und der 21-jährige Hamburger hat alle Anlagen dazu. Dreimal hat er schon bei Masters-1000-Turnieren, den grössten Events auf der ATP Tour, triumphiert und dabei in den Finals die Grössen Novak Djokovic, Roger Federer und Dominic Thiem bezwungen. Bei den Grand Slams hingegen passt wenig zusammen.

Vor gut einem Monat erreichte Zverev in Paris erstmals überhaupt einen Viertelfinal - und in Wimbledon folgte nun aber wieder eine arge Enttäuschung. Nachdem er bereits in der 2. Runde fünf Sätze gebraucht hatte, scheiterte der Deutsche am Samstag in fünf Sätzen am lettischen Qualifikanten Ernests Gulbis, der Nummer 138 der Welt, Nun ist dieser Gulbis nicht irgendwer, sondern ein ebenso talentierter wie eigenwilliger ehemaliger Top-Ten-Spieler, der im besten wie im schlechtesten Sinn zu allem fähig ist.

Nadal marschiert souverän

In Wimbledon war es wieder einmal alles. Nachdem er bereits im dritten Satz klar geführt hatte, deklassierte er den favorisierten Zverev in den Sätzen 4 und 5 geradezu. Beim 0:6 zum Abschluss gewann der Deutsche gerade noch sechs Punkte. Er hatte zuletzt unter einem Magenvirus gelitten, sodass ihm am Ende die Kraft ausging.

Ähnlich souverän wie Roger Federer marschiert hingegen Rafael Nadal durch das Tableau. In der 3. Runde gewann der als Nummer 2 gesetzte Spanier gegen den australischen Teenager Alex de Minaur (ATP 80) locker 6:1, 6:2, 6:4. In seinen ersten drei Partien hat die Weltnummer 1 damit nur 26 Games abgegeben, eines weniger als Federer.

Djokovic schlägt Edmund

Damit steht Nadal zum achten Mal in einem Wimbledon-Achtelfinal. Weiter ist er seit der Finalniederlage gegen Novak Djokovic 2011 nie mehr gekommen. Diesmal sieht es allerdings gut aus für den 32-jährigen Mallorquiner. Er ist im Achtelfinal gegen den Tschechen Jiri Vesely (ATP 93), Linkshänder wie er, klarer Favorit. Ein Ziel hat Nadal schon mal erreicht: Er bleibt auch nach Wimbledon die Nummer 1. «Das ist natürlich positiv», meinte der Spanier. «In erster Linie ist mir aber wichtig, dass ich drei Matches gewonnen habe und in der zweiten Woche stehe.»

Seinen ersten Härtetest bestand Novak Djokovic. Der dreifache Champion setzte nach Startschwierigkeiten 4:6, 6:3, 6:2, 6:4 gegen Kyle Edmund durch. Der in Johannesburg geborene Brite und Australian-Open-Halbfinalist ist einer der Aufsteiger des Jahres und verbesserte sich von Platz 50 in die Top Ten. Am Ende setzte sich die grössere Klasse des als Nummer 12 gesetzten ehemaligen Weltranglistenersten aber durch. Djokovic trifft nun im Achtelfinal auf den aufschlagstarken, 1,98 m grossen Russen Karen Chatschanow (ATP 40).

Ausgeschieden ist hingegen der Geheimfavorit Nick Kyrgios. Der Australier unterlag kurz vor Einbruch der Dunkelheit dem Japaner Kei Nishikori in drei Sätzen.

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