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Nach der Glanzleistung, vor dem Härtetest

Roger Federer steht zum 10. Mal im Wimbledon-Final, in dem er am Sonntag auf die Weltnummer 1, Novak Djokovic, trifft. Gegen Andy Murray spielte Federer beim 7:5, 7:5, 6:4-Sieg schlicht brillant.

Handschlag am Netz: Lokalmatador Andy Murray (rechts) muss Roger Federer zum Sieg gratulieren.
Handschlag am Netz: Lokalmatador Andy Murray (rechts) muss Roger Federer zum Sieg gratulieren.
Keystone

Andy Murray kommt nach einem tollen Angriffsball ans Netz, schlägt einen Vorhand-Topspin-Volley weit in die Rückhand Roger Federers. Der Punkt sei vorbei, glauben wohl alle 15'000 Zuschauer im Stadion. Doch dann scheint die Zeit still zu stehen, der Schweizer in die Ecke zu fliegen.

Ein Zwick mit dem Handgelenk, und die Filzkugel fliegt cross am Briten vorbei ins Feld. «Ich rannte zum Ball und sagte mir, den kannst du nicht slicen, den musst du durchziehen», wird er später erklären. «Wenn du Selbstvertrauen und einen klaren Kopf hast, gelingen dir manchmal solche Sachen.» Eine gute Minute nach dem Traumschlag ist der mit Spannung erwartete Wimbledon-Halbfinal entschieden – 7:5, 7:5, 6:4 zugunsten Federers.

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