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Murray wartet auf Wawrinka oder Djokovic

Zuerst zaubert Tomas Berdych, doch am Ende lacht Andy Murray. Der Schotte steht als erster Spieler im Australian-Open-Final, wo er auf Stan Wawrinka oder Novak Djokovic trifft.

ak
Zum vierten Mal im Endspiel: Andy Murray liegt das Australian Open.
Zum vierten Mal im Endspiel: Andy Murray liegt das Australian Open.
Keystone
Einmal strecken, bitte: Der Schotte zerreisst sich für den Erfolg.
Einmal strecken, bitte: Der Schotte zerreisst sich für den Erfolg.
AFP
Zum Verzweifeln: Berdych beisst im vierten Satz in einen Ball.
Zum Verzweifeln: Berdych beisst im vierten Satz in einen Ball.
Keystone
Unterstützung aus der Heimat: Die britische Fahne für Murray.
Unterstützung aus der Heimat: Die britische Fahne für Murray.
Reuters
Am Boden: Im zweiten Durchgang gelingt Berdych fast nichts.
Am Boden: Im zweiten Durchgang gelingt Berdych fast nichts.
AFP
Keine Zeit für Nettigkeiten: Die beiden Kontrahenten beim Seitenwechsel.
Keine Zeit für Nettigkeiten: Die beiden Kontrahenten beim Seitenwechsel.
AFP
Stilist: Berdych auf dem Weg ans Netz.
Stilist: Berdych auf dem Weg ans Netz.
Keystone
Murrays Trainerin Amélie Mauresmo verfolgt das geschehen auf dem Platz mit ebenso grossen Augen...
Murrays Trainerin Amélie Mauresmo verfolgt das geschehen auf dem Platz mit ebenso grossen Augen...
Reuters
...wie seine Freundin Kim Sears und...
...wie seine Freundin Kim Sears und...
AFP
...Berdychs Verlobte Ester Satorova.
...Berdychs Verlobte Ester Satorova.
AFP
Voll drauf: Murray zieht die Rückhand aus dem Lauf durch.
Voll drauf: Murray zieht die Rückhand aus dem Lauf durch.
Reuters
Druckvoll: Im ersten Satz dominiert Berych bis zum Stand von 5:3 fast nach Belieben.
Druckvoll: Im ersten Satz dominiert Berych bis zum Stand von 5:3 fast nach Belieben.
Reuters
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Irgendwie schien alles gegen Andy Murray zu laufen. Zunächst geriet er 3:5 in Rückstand, dann verlor er das Tiebreak des ersten Satzes, obwohl er zweimal mit einem Minibreak in Führung gelegen hatte. Bei einem wichtigen Ballwechsel riss ihm gar die Saite.

Murray reagierte aber im Stil eines grossen Champions und schlug mit einem 6:0 zurück. Die ersten vier Games des zweiten Durchgangs sicherte sich der Brite in 17, den Satz in 30 Minuten. Es war Einbahnstrassen-Tennis, und wieder einmal zeigte Berdych, warum er als labiler Spieler gilt.

Ein Break aus heiterem Himmel

Der dritte Durchgang war wieder ausgeglichener. Als Berdych beim Stand von 2:3 aus seiner Sicht einen 40:0-Vorsprung bei eigenem Aufschlag verspielte und aus heiterem Himmel ein Break kassierte, hatte Murray wieder Oberwasser. Ohne grosse Mühe brachte er die 2:1-Satzführung ins Trockene. Seinen zweiten Satzball verwandelte er sinnigerweise mit einem Ass.

Seine grossen Qualitäten in der Defensive stellte Murray im sechsten Game des vierten Durchgangs unter Beweis: Er erlief einen kaum noch zu erreichenden Ball von Berdych und vereitelte so die heissere von zwei Breakchancen des Tschechen, der von seinem Ex-Coach Dani Vallverdu betreut wird.

Berdychs Doppelfehler-Geschenk zum dümmsten Zeitpunkt

Bei 4:5 musste Murray gegen den Satzausgleich servieren, bestand aber auch diesen Härtetest. Wenig später schlug sich Berdych dann selber. Erst schenkte er seinem Widersacher mit einem Doppelfehler eine Breakchance, dann schlug er völlig unbedrängt ins Out. Dieses Geschenk konnte Murray nicht ablehnen. Nach 3:26 Stunden machte er mit einem Ass den Sack zu. Der 6:7, 6:0, 6:3, 7:5-Triumph war überaus verdient.

In seinem vierten Australian-Open-Final trifft Murray am Sonntag auf den Sieger des Duells zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic. Die beiden sind morgen ab 9.30 Uhr Schweizer Zeit im Einsatz. Redaktion Tamedia wird live berichten.

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