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«Du warst eine Schande auf dem Court»

Der Australier Darren Cahill brüskiert in Shenzhen seine Spielerin Simona Halep, indem er sie beleidigt.

Standpauke: Coach Darren Cahill staucht Simona Halep auf dem Platz zusammen. (Video: BT Sport)

Während Belinda Bencic am Freitag bei den WTA-Finals in Shenzhen am Tag vor ihrem grossen Halbfinal gegen Jelina Switolina spielfrei war, ging die «Gruppe Violett» mit einem aufsehenerregenden Zwischenfall zu Ende. Der angesehene australische Coach, frühere Spitzenspieler und TV-Experte Darren Cahill benutzte beim On-Court-Coaching gegenüber der Rumänin Simona Halep Worte, die etliche TV-Zuschauer schockierten.

Die ehemalige Weltranglistenerste Halep erwischte nicht ihren besten Tag gegen die Tschechin Karolina Pliskova. Ihre Vorstellung stiess dem Coach sauer auf. «Die letzten drei Games warst du eine Schande auf dem Court», sagte er zu ihr gut hörbar bei einem Seitenwechsel. «So hast du keine Chance, zu gewinnen.» Sie müsse ihre Konzentration sofort wieder finden und das Resultat vergessen, fuhr er fort.

Standpauke nützte nichts

Halep hatte im dritten Satz 2:0 geführt, dann aber drei Games in Folge verloren. Sie hörte ihrem Coach mit unbeweglicher Miene zu. Die Standpauke nützte nichts. Sie verpasste den zweiten Gruppenrang und damit die Halbfinals mit einem 0:6, 6:2, 4:6.

Simona Halep erwischte bei den WTA-Finals in Shenzhen gegen Karolina Pliskova nicht ihren besten Tag.
Simona Halep erwischte bei den WTA-Finals in Shenzhen gegen Karolina Pliskova nicht ihren besten Tag.
Alex Plavevski, Keystone
Die Vorstellung Haleps stiess ihrem Coach Darren Cahill sauer auf. Er benutzte beim On-Court-Coaching gegenüber der Rumänin Worte, die etliche TV-Zuschauer schockierten.
Die Vorstellung Haleps stiess ihrem Coach Darren Cahill sauer auf. Er benutzte beim On-Court-Coaching gegenüber der Rumänin Worte, die etliche TV-Zuschauer schockierten.
Alex Plavevski, Keystone
Für die Rumänin endete die Partie mit einer doppelten Enttäuschung: Die Niederlage zum einen, der Zwischenfall mit ihrem Coach zum anderen.
Für die Rumänin endete die Partie mit einer doppelten Enttäuschung: Die Niederlage zum einen, der Zwischenfall mit ihrem Coach zum anderen.
Andy Wong, Keystone
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Auf Twitter gab es gleich heftige Reaktionen. «Das war schrecklich, ich musste den Kanal wechseln», kommentierte einer. Ein anderer schrieb: «Deshalb bin ich gegen das On-Court-Coaching.» Der ehemalige Gstaad-Sieger Cahill (54) coachte unter anderem auch schon Lleyton Hewitt und Andre Agassi und war kurz als möglicher Coach von Roger Federer im Gespräch.

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