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Die verrückte Jagd eines 37-Jährigen nach einem Weltranglistenpunkt

Felix Hutt war ein talentierter Tennisjunior, mit 37 zog er aus, um einen ATP-Punkt zu erobern. Er scheiterte – und gewann trotzdem.

Globetrotter in Sachen Tennis: Felix Hutt traf bei seinem Abenteuer viele Menschen, hier in Pakistan mit Fahrservice.
Globetrotter in Sachen Tennis: Felix Hutt traf bei seinem Abenteuer viele Menschen, hier in Pakistan mit Fahrservice.
Privatarchiv

Das Australian Open steht an, an dem Sie Roger Federer 2017 durch seinen Sieg inspirierte, einen ATP-Punkt zu jagen. Was löst das bei Ihnen aus?

Wehmut. Nicht wegen meines Tennis-Abenteuers. Ich habe damit abgeschlossen, bin total froh, es gemacht zu haben, und spiele heute noch Bundesligatennis in der Ü-30-Kategorie. Aus Spass, nicht mehr verbissen. Wehmütig bin ich, weil ich befürchte, dass es nicht mehr so viele Australian Open mit Roger Federer geben wird. Ich frage mich, ob ich noch in der Nacht aufstehen werde, um mir die Spiele anzuschauen, wenn er nicht mehr dabei ist. Ich kokettiere nicht mit meinem Fantum. Das ist Teil meiner Identität. Wenn ich ans Australian Open denke, denke ich sofort ans seltsame Zebra-Outfit, das Federer in jenem Jahr getragen hat. Das hat sich sich total bei mir eingebrannt.

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