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Die Schweiz braucht zwei Exploits

Stanislas Wawrinka hat sich gegen Lukas Rosol ebenso wenig eine Blösse gegeben wie Tomas Berdych gegen Henri Laaksonen. Trotz dem 1:1-Zwischenstand sind die Tschechen in der Davis-Cup-Begegnung nach wir vor zu favorisieren.

Stanislas Wawrinka spielte hoch konzentriert: Die Pflicht hat der Romand erfüllt, doch nun warten auf ihn zwei deutlich schwierigere Aufgaben.
Stanislas Wawrinka spielte hoch konzentriert: Die Pflicht hat der Romand erfüllt, doch nun warten auf ihn zwei deutlich schwierigere Aufgaben.
Keystone

Er sei überzeugt, «dass Marco Chiudinelli und ich gemeinsam sehr stark Doppel spielen können, wenn wir auf dem Court gut und offen kommunizieren», sagte Stanislas Wawrinka gestern in der Palexpo-Halle unweit des Genfer Flughafens. Die Aussage des Waadtländers basierte einerseits auf der Annahme, die Spielarten der beiden helvetischen Exponenten würden sich gut ergänzen, und anderseits auf Zweckoptimismus. Denn viel spricht vor dem heutigen Doppel nicht für die Schweizer. Wawrinka weist in dieser Sparte im Davis-Cup eine 2:9-, Chiudinelli eine 0:2-Bilanz auf. Tomas Berdych, der Teamleader der Tschechen, hat hingegen 16 von 17 Einsätzen siegreich gestaltet. Selbst ohne den verletzten Standardpartner Radek Stepanek dürfte er nur schwer zu bezwingen sein. «Ich kann mich meinem Nebenmann gut anpassen und werde Lukas die Sache so einfach wie möglich machen», meinte Berdych und verriet damit, dass er mit Lukas Rosol antritt.

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