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«Die besten zwei Wochen meines Lebens»

Novak Djokovic bedient nach dem Triumph in Shanghai den Superlativ und stösst auch finanziell in neue Sphären vor.

Die Höhepunkte aus Shanghai: Djokovic besiegt Tsonga 6:2, 6:4.

Dominanz, Kraft und Eleganz – Novak Djokovic vereint derzeit alles, was ihn zur überragenden Figur auf der Asia-Tour macht. «Ich bin sehr, sehr zufrieden über die Art und Weise, wie ich spiele», sagte Djokovic nach seinem Finalsieg über Jo-Wilfried Tsonga in Shanghai. «Es sind die besten zwei Wochen meines Lebens, meiner ganzen Karriere.» Bereits eine Woche zuvor brillierte der 28-jährige Serbe am 500er-Turnier in Peking und liess Rafael Nadal im Endspiel keine Chance.

17 Siege in Serie hat Djokovic in den letzten zehn Wochen zu verzeichnen, seit der Finalniederlage in Cincinnati gegen Roger Federer vor dem US Open im August musste er lediglich zwei Sätze abgeben. Djokovic nennt das «einfach unglaublich» und beschreibt sein Erfolgsrezept. «Ich weiss, dass ich mich jedem Gegner anpassen kann. Ich habe mir diese Fähigkeit über all die Jahre erarbeitet. Und dieses Jahr habe ich auch noch gelernt, selbst die Initiative auf Platz zu übernehmen.»

Federer finanziell auf den Fersen

In Shanghai feierte die Nummer 1 der Welt seinen 25. Masters-1000-Titel und überholte Roger Federer, der mit 24 Titeln das Nachsehen hat. Auf der Überholspur ist Djokovic auch bei den Prämien. Allein in diesem Jahr kassierte der 10-fache Grand-Slam-Sieger rund 16 Millionen US-Dollar an Preisgeldern, 88,4 Millionen Dollar sind es insgesamt. Im Vergleich zu Rekordhalter Federer, der während seiner Karriere 94,8 Millionen Dollar einspielte, dürfte die Dominanz von Djokovic auch in dieser Hinsicht zu einer Wachablösung führen.

Bedanken kann sich Djokovic gleich bei Federer selbst. Der Schweizer Tennisstar setzte sich als Präsident des Spielerrats von 2008 bis 2014 mehrfach für eine Erhöhung der Preisgelder an den Turnieren ein, mit dem Resultat, dass die Beteiligungen in den vergangen Jahren über 70 Prozent stiegen – eine Erhöhung, die sich dieses Jahr vor allem bei Djokovic bezahlt machte. In 14 Turnieren stand er 13-mal im Final und siegte 9-mal, er gewann drei Grand-Slam-Titel, ging in 71 Spielen nur fünfmal als Verlierer vom Platz, zweimal gegen Roger Federer (Dubai, Cincinnati) und einmal gegen Stan Wawrinka (French Open).

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