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Das miserable Jahr von David Nalbandian

2012 brachten der früheren Weltnummer 3 nur sportliche Tiefpunkte, einen Skandal und jetzt noch Einbrecher ins Haus. Das kommende Jahr kann nur besser werden.

Es kann nur besser werden für ihn: David Nalbandian während des Davis-Cup-Finals vom letzten Jahr gegen Spanien. (3. Dezmeber 2011)
Es kann nur besser werden für ihn: David Nalbandian während des Davis-Cup-Finals vom letzten Jahr gegen Spanien. (3. Dezmeber 2011)
Keystone

Er hat am 1. Januar Geburtstag, seinen 31. Doch nicht nur deshalb wird David Nalbandian (ATP 82) mit Freude dem Ende des Jahres 2012 entgegenfiebern. In der vergangenen Saison musste der Argentinier nichts als Rückschläge einstecken. Der Tiefpunkt neben dem Platz folgte letzte Woche: Eine Diebesbande brach in Nalbandians Haus in Córdoba ein.

Die Täter sollen laut argentinischen Medienberichten zwei Computer, fünf Uhren, eine unbekannte Geldsumme und Wertgegenstände entwendet haben. Glücklicherweise waren der Hausherr und seine Familie nicht daheim. Verdächtige gibt es offenbar noch keine, dennoch ist der Tennisprofi zufrieden mit den Ermittlungen. «Ich danke Polizeichef Alejo Paredes und seinem Team für das schnelle Handeln und das Klären der heutigen Ereignisse», schrieb er auf Twitter.

Ein Viertelfinal als Höhepunkt der Saison

Angefangen hat Nalbandians Saison mit dem Ausraster und der darauf folgenden Fünfsatzniederlage gegen John Isner beim Australian Open im Januar. Nach einigen mässigen Auftritten in Süd- und Mittelamerika schaffte Federers einstiger Angstgegner sein bestes Ergebnis 2012: Beim Masters-1000-Turnier von Indian Wells erreichte er die Viertelfinals, wo er dann aber an Rafael Nadal scheiterte.

Im Juni sah es so aus, als ob er diese Bestleistung mit dem Turniersieg im Queen's Club in London toppen könnte. Doch der Final entwickelte sich zu einer der schlimmsten Partien in Nalbandians Karriere. Trotz einer 1:0-Satzführung verlor er im zweiten Satz gegen Marin Cilic die Beherrschung und trat mit voller Wucht gegen eine Werbebande, die darauf einen Linienrichter traf und am Schienbein verletzte. Die ehemalige Weltnummer 3 wurde disqualifiziert und hatte für einen veritablen Skandal gesorgt. Damit aber noch nicht genug: Beim Turnier in Winston-Salem im August holte er sich eine Rippenverletzung und hat seither nicht mehr gespielt.

Verzicht auf das Australian Open

Wegen der Verletzung hat Nalbandian angekündigt, dass er auf eine Teilnahme am kommenden Australian Open verzichten und sich stattdessen voll auf die Davis-Cup-Begegnung von Anfang Februar gegen Deutschland konzentrieren werde. Auch sonst darf der Argentinier für 2013 guter Hoffnung sein: Seine Frau ist im vierten Monat schwanger.

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