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«Auch eine Frau kann ein Top-Coach sein»

Kaum war er in den Australian-Open-Final eingezogen, richtete Andy Murray ein spezielles Dankeschön an seine viel kritisierte Trainerin.

ak
Erster Major-Final als Trainerin: Amélie Mauresmo.
Erster Major-Final als Trainerin: Amélie Mauresmo.
Keystone

Andy Murrays Finaleinzug am Australian Open ist auch ein Triumph für Amélie Mauresmo. Die Französin, einst Nummer 1 des WTA-Rankings, hatte sich im vergangenen Jahr teils harsche Kritik anhören müssen. Sie sei eine Fehlbesetzung als Nachfolgerin des erfolgreichen Ivan Lendl, mit ihr als Coach habe Murray den Anschluss an die absolute Spitze verpasst, hiess es.

Entsprechend schnell kam ihr Schützling nach seinem Viersatzerfolg über Tomas Berdych auf sie zu sprechen. «Die Leute haben meine Wahl infrage gestellt, aber wir haben in dieser Woche bewiesen, dass eine Frau auch ein Top-Coach sein kann», erklärte er. «Ich bin Amélie sehr dankbar dafür, dass sie mit mir arbeitet. Es war ein mutiger Entscheid von ihr. Ich hoffe, dass ich sie bald dafür belohnen kann.»

«Bald», das ist der kommende Sonntag. Dann trifft Murray in seinem vierten Endspiel in Melbourne auf den Sieger der Partie zwischen Titelverteidiger Stan Wawrinka und dem Weltranglistenersten Novak Djokovic. Er werde versuchen, den Match zu verfolgen, sagte der erste Finalist. Wenn er auf die letzten beiden Duelle von Djokovic und Wawrinka in Australien zurückblicke, werde er aber wohl vor dem Ende im Bett sein. 2014 setzte sich der Romand in der Verlängerung des fünften Satzes durch, ein Jahr zuvor der Serbe. Zusammen dauerten die Begegnungen über neun Stunden.

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