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Ted Ligety in einer eigenen Liga

Ted Ligety gelingt im ersten Riesenslalom-Lauf in Rosa Chutor eine Demonstration. Der Amerikaner distanziert die Konkurrenz um fast eine Sekunde und hat Olympia-Gold schon fast in der Tasche.

Als Ted Ligety mit der Nummer 7 ins Rennen ging, führte das französische Duo Thomas Fanara und Alexis Pinturault vor dem Österreicher Marcel Hirscher und dem Deutschen Felix Neureuther. Diese vier Fahrer lagen innerhalb von nur einer Zehntelsekunde und es schien sich für den um 11.30 Uhr Schweizer Zeit beginnenden Finaldurchgang ein wahrer Krimi abzuzeichnen. Doch dann kam der Riesenslalom-Weltmeister aus den USA und deklassierte die Konkurrenz regelrecht. Die Goldmedaille in seiner Spezialdisziplin, in welcher er an Olympischen Spielen noch nie reüssieren konnte, liegt damit für Ligety abholbereit.

Für den Rest des Feldes geht es nur noch um Silber. Der Tscheche Ondrej Bank kam dem führenden Amerikaner mit 93 Hundertstel Rückstand noch am nächsten. Der Italiener Davide Simoncelli lag als Dritter bereits 1,27 Sekunden hinter Ligety. Zwischen Platz drei und zehn liegen weniger als drei Zehntel. Bester Schweizer nach dem 1. Lauf ist Carlo Janka als Neunter (1,44). Mauro Caviezel büsste auf den Führenden zweieinhalb Sekunden ein; sein Bruder Gino lag bereits über vier Sekunden zurück. Bereits ausgeschieden ist Didier Défago.

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