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Stéphane Lambiel will nach Vancouver

Im Eiskunstlaufen kommt es zu einem spektakulären, aber nicht ganz unerwarteten Comeback.

Der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel (24) liess am Samstagmorgen verkünden, dass er sich zur Rückkehr in den Wettkampfsport entschieden habe. Der Walliser, der seit seinem Rücktritt im Oktober 2008 wegen einer Verletzung an den linken Adduktoren "nur noch" Trainings und Shows bestritten hat, wird weiterhin von Schmerzen geplagt. Dank Physiotherapien seien diese aber "unter Kontrolle zu halten".

Lambiel will sich mit Unterstützung seines langjährigen Trainers Peter Grütter (zwei Trainings pro Woche in Genf) für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver qualifizieren und danach über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Olympia-Zweite von Turin strotzt vor Tatendrang. "Die Freude am Eislaufen ist weiterhin riesig. Ich fühle mich sehr gut, körperlich und mental, und bin jetzt sehr entschlossen, ja richtig heiss, um die Herausforderung Olympia noch einmal anzunehmen und in Vancouver ein Spitzenresultat zu erzielen."

Um sich für Vancouver zu qualifizieren, muss der auch an den EM in Tallinn startende Lambiel der Schweiz möglichst rasch den Quotenplatz "besorgen". Erste Gelegenheit dazu bietet sich vom 24. bis 27. September mit einer Top-6-Klassierung an der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf (De). Für eine Selektion fordert Swiss Olympic weiter das zweimalige Erreichen von 195 Punkten, Lambiels Bestleistung (Grand Prix Final Turin 2008) beträgt 239,10 Zähler.

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