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Spanische Klubs drohen im TV-Streit mit Boykott

Eine Boykottdrohung spanischer Klubs bringt den Saisonstart in der Primera Division in Gefahr.

13 der 20 Erstliga-Vereine forderten eine Änderung der Anspielzeiten und die Auszahlung ausstehender TV-Gelder. In einer gemeinsamen Erklärung drohten sie mit einem Boykott der Spiele zu Saisonbeginn in eineinhalb Wochen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden.

Spaniens Profi-Liga (LFP) hatte für einzelne Partien die Ankickzeit auf 23 Uhr gelegt und damit eine Welle der Kritik ausgelöst. Vor allem Atletico Madrid und Espanyol Barcelona fühlten sich benachteiligt. Sie gelten nun auch als die wichtigsten Initiatoren der Rebellion. Die Spitzenvereine Real Madrid und Barcelona schlossen sich der Boykottdrohung nicht an.

Vor einem Jahr hatten die Fussballer mit einem Streik verhindert, dass "La Liga" wie geplant beginnen konnte. Nun proben Vereine wie Athletic Bilbao, Betis oder Sevilla den Aufstand. Der Hintergrund ist ein "Fussball-Krieg" um die TV-Übertragungsrechte und Verteilung der Fernsehgelder. Die kleineren Vereine beklagen sich darüber, dass Real und Barcelona fast die Hälfte der gesamten TV-Gelder kassieren.

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