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Schweizer Sprintstaffel nicht an der WM

Die Schweizer Sprintstaffel wird nicht an der WM in Berlin (15. bis 23. August) starten können.

Beim Super-Grand-Prix-Meeting in London verpasste die 4x100-m-Staffel die letzte Möglichkeit, die WM-Limite doch noch zu erfüllen. In 39,29 realisierte das Quartett mit Pascal Mancini, Marc Schneeberger, Marco Cribari und Reto Amaru Schenkel zwar eine Schweizer Saisonbestleistung, blieb indes 19 Hundertstel über dem geforderten Selektionswert (39,10), respektive drei Zehntel über dem vor einem Jahr in Madrid erzielten Landesrekord (38,99).

Die Zeit reichte zu Platz 5 im gut besetzten Rennen, in welchem auch Usain Bolt zusammen mit seinen Klubkollegen des "Racers Track Clubs" startete. Das Quartett mit Bolt, Mario Forsythe, dem in die Dopingaffäre verwickelte Yohan Blake und Daniel Bailey (Antigua) lief in 37,46 die viertbeste je gelaufene Zeit in dieser Disziplin. Der von den Jamaikanern gehaltene Weltrekord liegt bei 37,10.

Das Meeting in London zeigte auch, dass Bolt an der WM bisher einzig den Amerikaner Tyson Gay ernsthaft fürchten muss. Gay setzte sich trotz einer "leichten Adduktoren-Blessur" souverän über die 200 m durch. Der dreifache Weltmeister kam bei Rückenwind von 0,4 m/s und kühler, regnerischer Witterung auf eine akzeptable Zeit von 20,00. Gay verpasste die Jahresweltbestzeit damit deutlich, führt in der Bestenliste in 19,58 aber weiter knapp vor Bolt (19,59). Zweiter hinter Gay wurde sein Landsmann Wallace Spearmon in 20,35.

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