Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Speerwerfer enttäuschte

Der Schweizer Speerwerfer Stefan Müller (29) ist an den Weltmeisterschaften in Berlin im Vorkampf ausgeschieden.

Der Schweizer Rekordhalter blieb mit 72,83 mehr als acht Meter unter seiner Saisonbestweite (81,07) und klassierte sich unter 47 Teilnehmern nur im 35. Rang. Müller, EM-Siebter 2006 in Göteborg, verpasste damit auch bei seiner dritten WM-Teilnahme den Einzug in den Final der besten Zwölf deutlich.

Das Unheil kündete sich bereits beim Einwerfen an. Müller rutschte während des Stemmschritts aus und war danach im Wettkampf verunsichert. Der Schweizer verpasste es, die Gunst der Stunde zu nutzen. Die zweite Gruppe trat bei wesentlich schlechteren Bedingungen an und musste wegen eines Platzregens gar einen stündigen Unterbruch hinnehmen. Der Finaleinzug (Top 12) wäre mit bescheidenen 78,69 m bereit gelegen.

Gewonnen wurde die Gruppe A mit 83,10 vom Japaner Yukifumi Murakami, der als einziger neben Guillermo Martinez aus Kuba die Qualifikationsweite von 82 Metern schaffte. Über 80 Meter warfen auch die beiden Favoriten Jero Pitkämäki (Fi) und Andreas Thorkildsen (No). In der Gruppe B siegte der Lette Vadims Vasilevskis mit der Tagesbestweite von 86,69.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch