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Schweizer Männer-Staffel mit kuriosem Gold?

Kurioses ereignete sich an den Orientierungslauf-WM in Miskolc (Un) in der Männer-Staffel.

Der Schweizer Schlussläufer Matthias Merz befand sich klar ausserhalb der Medaillen-Ränge, nachdem Baptiste Rollier als 16. und Daniel Hubmann als Achter mit einem Rückstand von 3:44 Minuten auf die führenden Franzosen übergeben hatte. Doch plötzlich lag der 25-jährige Aargauer klar vorne; von den Topteams Schweden, Frankreich, Norwegen und Tschechien gab es keine Informationen mehr, sie waren wie vom Erdboden verschwunden.

Was war passiert? Der Schwede Martin Johansson hatte sich schwer verletzt, angeblich steckte ein Ast in seinem Bein. Daraufhin blieben der Franzose Thierry Gueorgiou und der Tscheche Michal Smola bei ihm, der Norweger Anders Nordberg organisierte Hilfe. Als das Trio später ins Ziel einlief, erhielt es Standing Ovations.

Dank diesen Umständen erreichte Merz souverän als Erster das Ziel - 2:24 Minuten vor Russland und 2:26 vor Finnland. Die Freude darüber hielt sich selbstredend in Grenzen. Derzeit wird darüber diskutiert, ob das Rennen annulliert werden soll. Ansonsten wäre es die vierte Goldmedaille einer Schweizer Männer-Staffel nach 1991, 1993 und 1995.

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