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Schweizer Männer und Frauen starten mit Siegen

An den Europameisterschaften in Stavanger ist den Schweizer Teams der Start gelungen. Die Männer um Skip Sven Michel kanterten Frankreich 13:3 nieder, die Frauen um Mirjam Ott besiegten Dänemark 8:5.

Die Schweizer Männer kontrollierten die Partie gegen Frankreich von Anfang an. Sie stahlen im ersten End einen und im zweiten End zwei Steine zu einer beruhigenden 3:0-Führung. Die Vorentscheidung gelang dem Team aus Adelboden mit einem Viererhaus im sechsten End zum 8:2. Nach einem Fünferhaus im achten End zum 13:3 gaben die Franzosen auf. Grosse Aussagekraft hat der Sieg über die Franzosen aber noch nicht. Frankreich wahrte vor einem Jahr an den Europameisterschaften nur mit Mühe die Klasse (8.) und startet an den Titelkämpfen in Norwegen mit einer unerfahrenen Equipe, die sich erstmals für einen Grossanlass qualifizierte. Das Team um Skip Sven Michel hingegen nimmt zum dritten Mal an Europameisterschaften und zum vierten Mal an grossen Titelkämpfen teil. In Stavanger wollen die Berner die erste Medaille einfahren.

Umstrittener verlief die Auftaktpartie des Frauen-Teams um Mirjam Ott, der Weltmeisterin von 2012. Die Däninnen gingen zwar 1:0 in Führung, dann schrieben die Schweizerinnen aber dreimal hintereinander zwei Steine bis zum 6:1 bei Halbzeit. Das dänische Team um Skip Lene Nielsen hatte in der Vergangenheit dem Team von Mirjam Ott oftmals Probleme bereitet. Seit den Heim-Europameisterschaften in Champéry verlor Ott an Titelkämpfen gegen Nielsen fünfmal in Folge, vor einem Jahr an der EM in Karlstad (Sd) sogar zweimal (Vorrunde und Tiebreak). Diesmal wurde es ab dem sechsten End nochmals spannend, erst der letzte Stein von Mirjam Ott entschied die Partie. Bei den Schweizerinnen gelangte wie vorgesehen Alina Pätz an Stelle von Carmen Küng zum Einsatz. Pätz begleitet das Ott-Team in Norwegen und im Februar an den Olympischen Spielen in Sotschi als Reservespielerin; ihr Einsatz dient der Olympia-Vorbereitung.

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