Werner Marti eine Klasse für sich

Der Oberländer Werner Marti hat den Heimweltcup im Vertical für sich entschieden.

Werner Marti, hier während der Weltmeisterschaft zu sehen, ist derzeit nicht zu schlagen.

Werner Marti, hier während der Weltmeisterschaft zu sehen, ist derzeit nicht zu schlagen.

(Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Peter Berger@PeterBerger67

Werner Marti ist derzeit im Vertical nicht zu bezwingen. Im Rennen mit einem Aufstieg gewann der 29-jährige Oberländer aus Grindelwald den Heimweltcup in Disentis überlegen. «Im Vertical konnte ich nun den SM-Titel, die beiden Weltcuprennen und die WM für mich entscheiden. Eine bisher perfekte Saison», bilanzierte Marti zufrieden.

Noch am Samstag war es für ihn im Einzelrennen nicht nach Wunsch verlaufen. «Ich hatte mit Magenproblemen zu kämpfen. Umso schöner, dass ich zeigen konnte, dass dies nur ein Ausrutscher war. Jetzt gilt es meine gute Form für das Weltcupfinale in Ma­donna di Campiglio zu konservieren.»

Im Bündnerland zeigte Marti, dass er im Vertical eine Klasse für sich ist. Er dominierte das Rennen. Nach 30 Minuten und 27 Sekunden überquerte er die Ziellinie als Erster. «Die Italiener sind sehr schnell gestartet. Ich selber merkte, dass mir die Strecke sehr gut liegt, gerade mit der Steigung am Anfang. Bei Rennhälfte waren wir noch zu viert an der Spitze, und ich versuchte noch mehr aufs Tempo zu drücken, um so Meter für Meter gutzumachen. Als es am Schluss sehr steil wurde, war mein Reservetank noch voll, und ich konnte den Sieg nach Hause bringen.»

Die Plätze zwei und drei belegten die Italiener Davide Magnini und Michele Boscacci.

Berner Zeitung

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