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Neue Erfahrungen für den neuen SCL-Coach

Jeff Campbell ist seit 19 Pflichtspielen Trainer beim SC Langenthal. Einiges habe er erst lernen müssen. Der bisherige Erfolg gibt ihm aber recht, offensichtlich behagt ihm der Trainerjob.

Jeff Campbell (Mitte) instruiert die SCL-Spieler, Assistent Jan Melichar (links) beobachtet ihn. Foto: Marcel Bieri
Jeff Campbell (Mitte) instruiert die SCL-Spieler, Assistent Jan Melichar (links) beobachtet ihn. Foto: Marcel Bieri

Jeff Campbell fühlt sich wohl in seiner neuen Position als Trainer des SC Langenthal. Noch vor der Saison machte er sich viele Gedanken, jetzt ist er froh, mittendrin zu sein: «Ich denke jetzt eher von Tag zu Tag als darüber, wie es werden könnte», sagt er. Sein neues Amt fühle sich gut an, sowieso sei er mit dem Start zufrieden. Das darf er auch – immerhin stehen die Oberaargauer im Verlustpunkte-Rating auf dem vierten Rang.

Erst die drei Niederlagen in den letzten vier Spielen haben die Oberaargauer etwas zurückgebunden. Campbell sagt, dass es wichtig sei, viele Gespräche zu führen. Dazu gehören auch die Unterhaltungen mit den erfahrenen Leaderfiguren im Team. «Manche Dinge sehe ich anders als sie und setze dann meine Vorstellungen um. Aber ihre Tipps und Meinungen, beispielsweise zum Training oder zu Handlungen, nehme ich ernst und lasse ich auch einfliessen», sagt der 38-Jährige.

Sowieso sei Kommunikation sehr wichtig. «Da musste ich vieles zuerst lernen. Wenn beispielsweise einer im Training falsch läuft, ist es nicht immer nur sein Fehler, sondern manchmal auch meiner.» Es gebe Menschen, die auf Wörter besser reagieren, andere wollten die Übung lieber visualisiert sehen. «Wenn man dann mit anderen Personen über Situationen spricht, findet man Löcher im eigenen Plan», sagt Campbell. Ausserdem entsteht eine Zusammenarbeit, die letztlich den Teamgedanken stärke.

Nicht zu wenige Spieler

Die Mannschaft sei nicht zu knapp besetzt, sagt Campbell, angesprochen auf das wegen Absenzen ausgedünnte Kader. «Es ist nicht wirklich anders als in anderen Jahren. Es spielen nicht mehr oder weniger Spieler als sonst», sagt er. Anders sei nur, dass man zum Ende der Qualifikation keine Spieler von aus der Meisterschaft ausgeschiedenen Teams mehr übernehmen könne.

Auch hierfür sei der SCL aber mit guten Partnerschaften vorbereitet. «Wir haben noch genügend Leute, um Spiele zu gewinnen. Und ausserdem sind die Playoffs noch weit weg», erklärt der SCL-Trainer. Im Vordergrund steht nun, nach der Nationalmannschaftspause den Rhythmus wieder zu finden. Heute Dienstag nimmt der SCL den Spielbetrieb mit der Partie gegen die GCK Lions wieder auf.

Das sei unbedingt nötig. «Natürlich wollen wir gewinnen», sagt Campbell, hoffe er doch nun auf einen Turnaround nach zuletzt drei Niederlagen in vier Spielen. «Ein guter Start nach der Pause ist für uns wichtig. Es kämpfen derzeit sechs Teams um die besseren Plätze», erklärt Campbell, dieser Kampf geht nun in die zweite Runde.

Auf den SCL-Coach warten dabei nun neue Herausforderungen, die Einflüsse auf die Mannschaft bleiben zahlreich. Spieler kämpfen um neue Verträge oder um einen persönlichen Aufstieg in die National League, längst nicht bei allen herrscht bezüglich der nächsten Saison Klarheit. Zudem befindet man sich nun mitten in der Meisterschaft, weit weg von Start und Playoffs – viele Mannschaften agieren in dieser Zeit oft wechselhaft. «Das sind neue Herausforderungen. Aber ich fühle mich, und sehe auch mein Team sehr hungrig und bereit dafür», sagt Campbell.

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