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Mission Titelverteidigung

Für Floorball Köniz beginnt gegen Zug im Playoff die Mission Titelverteidigung. Wiler-Ersigen will derweil zurück auf den Meisterthron.

Die Spieler von Floorball Köniz wollen auch diesen Frühling wieder jubeln.
Die Spieler von Floorball Köniz wollen auch diesen Frühling wieder jubeln.
Andreas Blatter

Déjà-vu für zwei Berner Spitzenclubs. Der aktuelle Champion Floorball Köniz und der Rekordmeister Wiler-Ersigen treffen zum Start des Playoff auf die gleichen Gegner wie in der letzten Saison, die bekanntlich im Superfinal zwischen Köniz und Wiler-Ersigen geendet hatte.

Während es die in der regulären Spielzeit auf dem dritten Rang klassierten Berner Vorstädter mit Zug United (nach der Qualifikation auf Rang 6) zu tun bekommen, spielt der SVWE (2.) in seiner Best-of-7-Serie gegen den UHC Uster (7.).

Schlendrian am Schluss

In Köniz wird man sich mit Freude an das letzte Playoff erinnern, das im ersten Meistertitel der Clubgeschichte geendet hatte. Auch damals starteten die Vorstädter ihre Kampagne gegen Zug und gewannen die Serie 4:1. Allerdings weisen beide Equipen ein anderes Gesicht auf als im Vorjahr. Köniz hatte nach dem Titel mit dem Abgang von mehreren Schlüsselspielern und Coach René Berliat gewichtige Änderungen und einen Umbruch zu verzeichnen. Entsprechend harzig war der Start in die neue Ära mit dem finnischen Trainer Jyri Korsman. Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn steigerten sich die Könizer jedoch markant.

Sie starteten in der Folge eine Siegesserie, zeigten auch im Champions Cup in Schweden mit dem dritten Rang starke Leistungen und adaptierten die Ideen des neuen Coachs immer besser. Erst zum Ende der regulären Saison hielt mit zuletzt drei Niederlagen in Serie der Schlendrian Einzug. Trotzdem reichte es zum dritten Rang. Allerdings monierte Captain Stefan Castrischer bereits gegen Ende der Qualifikation den Umstand, «immer wieder zu leichte Tore zu kassieren und so die Gegner aufzubauen». Vor allem im Playoff liege dies dann nicht mehr drin, meinte Castrischer und ergänzte: «Da müssen wir in Zukunft konzentrierter agieren.»

Dies erscheint gegen Zug auch unbedingt nötig, verfügen die Zentralschweizer doch vorab in der Offensive über enormes Potenzial – 144 Tore in der Qualifikation bedeuten den besten Wert aller NLA-Teams. Hauptverantwortlich dafür sind in erster Linie vier starke ausländische Feldspieler, welche insgesamt für sage und schreibe 85 Treffer verantwortlich zeichneten. Auch Nationaltrainer David Jansson findet, dass die Ausländerfraktion der Zuger höchst interessant sei. «Köniz muss sicherstellen, dass sie nicht zu viele gefährliche Aktionen haben werden», sagt der Schwede Jansson. In der Qualifkation ist dies den Berner Vorstädtern bereits gelungen, aus beiden Vergleichen mit den Zugern resultierten für Köniz Siege (6:3 und 5:4). Die Serie startet heute mit einem Heimspiel für Köniz (18 Uhr in der Weissensteinhalle) und geht bereits am Sonntag in Zug (17 Uhr) weiter.

22-mal in Folge im Playoff

Ebenfalls heute Samstag steigt der SV Wiler-Ersigen mit dem Heimspiel gegen den UHC Uster (19.30 Uhr, Sportzentrum Zuchwil) ins Playoff. Es ist sage und schreibe die 22. Spielzeit in Folge, in welcher die Unteremmentaler in der K.-o.-Phase mit von der Partie sind. Erst zweimal überhaupt ist der SVWE in all diesen Jahren im Viertelfinal gescheitert, mehr als die Hälfte der Playoff-Serien mündeten sogar im Meistertitel (insgesamt 11 Titel).

Wie bereits im letzten Jahr spielt Wiler-Ersigen ab heute gegen den UHC Uster. Letzte Saison schienen die Zürcher nach dem überraschenden Einzug ins Playoff mental nicht mehr ganz auf der Höhe und waren in der Serie (0:4) absolut chancenlos. In dieser Saison blickt Uster jedoch auf die beste Qualifikation in seiner Vereinshistorie zurück, konnte mehr Siege als Niederlagen verzeichnen und scheint deshalb eine Spur reifer.

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