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Michael Schärers Dilemma

Der Spiezer Snowboarder Michael Schärer fand letzte Woche nach längerer Verletzungspause in den Weltcup zurück. Doch in dieser Saison verbleiben nur noch wenige Wettkämpfe.

Michael Schärer bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeong Chang.
Michael Schärer bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeong Chang.
Urs Jaudas

Michael Schärer ist kein bisschen müde. Die Saison der Snowboarder ist bald vorbei – und der Spiezer voller Tatendrang. Man wird ihn in den nächsten Tagen öfters auf der Grindelwalder First im Snowpark antreffen. «Ich will die verbleibende Zeit nutzen», sagt der 22-Jährige, «den super Park mit Freunden befahren. Spass haben!»

Schärer war praktisch die ganze Saison verletzt. Im Olympiawettkampf, in dem er vor einem Jahr den sechsten Platz im Big Air erreichte, hatte er sich an der Schulter verletzt. Nach langer Rehabilitation kehrte der Oberländer erst in Mammoth Mountain (USA) in den Weltcup zurück. Dort verpasste er allerdings den Final.

Eine Woche später gelang Schärer hingegen in Québec (Ka) ein vorzüglicher Wettkampf. Ohne das letzte Risiko einzugehen, erreichte er Platz vier auf der Big-Air-Schanze. Zu dumm also, bleiben in dieser Saison nur noch wenige ­­Wettkämpfe.

Das positive Gefühl nimmt der Sportler jedoch mit. Hinzu kommt die Vorfreude auf den Sommer. Ein Motorradhändler aus der Region stellt Schärer eine Harley-Davidson zur Verfügung: «Ich freue mich auf die Ausfahrten mit dem Motorrad.» (stü)

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