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Holländer gewinnen den letzten Armadacup

Mehr als 200 Ruderer absolvierten die 9 Kilometer auf dem Wohlensee.

Der Holländer Koen Metsemakers setzte sich bereits bei Streckenhälfte ab und gewann mit zehn Sekunden Vorsprung.
Der Holländer Koen Metsemakers setzte sich bereits bei Streckenhälfte ab und gewann mit zehn Sekunden Vorsprung.
Manuel Zingg
Bekannt ist das Rennen vor allem wegen seines Massenstarts.
Bekannt ist das Rennen vor allem wegen seines Massenstarts.
Manuel Zingg
Der 32. und letzte Armadacup war geprägt von Kälte, Regen und Gegenwind.
Der 32. und letzte Armadacup war geprägt von Kälte, Regen und Gegenwind.
Manuel Zingg
Schwer vorstellbar, wie sich die Ruderer in einer solchen Situation durchsetzen können.
Schwer vorstellbar, wie sich die Ruderer in einer solchen Situation durchsetzen können.
Manuel Zingg
Garstige Bedingungen auch für die Zuschauer.
Garstige Bedingungen auch für die Zuschauer.
Manuel Zingg
Ein Vierer wird eingewassert.
Ein Vierer wird eingewassert.
Manuel Zingg
Über 200 Profis und Hobbyruderer waren am Start.
Über 200 Profis und Hobbyruderer waren am Start.
Manuel Zingg
Barnabe Delraze hat sein Boot geschultert.
Barnabe Delraze hat sein Boot geschultert.
Manuel Zingg
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Der 32. und letzte Armadacup war geprägt von Kälte, Regen und Gegenwind – und von holländischen Siegern. Koen Metsemakers und Roos de Jong, beide Mitglieder des holländischen WM-Teams, gehen als letzte Sieger des Armadacups in die Geschichte ein. Metsemakers setzte sich schon bei Streckenhälfte an der Spitze ab und konnte diese Führung bis zum Schluss verteidigen. Bei den Frauen gewann etwas überraschend De Jong knapp vor der starken Zugerin Patricia Merz.

Auch bei den Männern schnitten die Schweizer sehr gut ab. Der überraschende Stansstader Leichtgewichtler Jan Schäuble wurde Zweiter, Nico Stahlberg, Kreuzlingen, Dritter. Noch vor den kroatischen Weltmeistern und Olympiasiegern Valent (4.) und Martin (6.) Sinkovic. Zwischen den beiden Kroaten platzierte sich der Ire Paul O’Donovan. Insgesamt kämpften sich über 200 Athleten über die 9 Kilometer lange Strecke.

Der Armadacup ist in seiner Art wegen seines Massenstarts einzigartig im Rudersport. Hobbyruderer haben so den direkten Vergleich mit den weltbesten Athleten. Deshalb wird das Rennen auch «Engadiner des Rudersports» genannt. Weil nach dem Abgang von OK-Präsident Thomas von Burg kein Nachfolger gefunden werden konnte, der sich zutraut und bereit ist, den Grossanlass in seiner jetzigen Form weiterzuführen, wird der Anlass auf dem Wohlensee in Zukunft kaum mehr mit derart vielen internationalen Grössen besetzt sein. Wie der Event 2019 aussehen wird, ist unklar.

(pd)

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