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Grütter und die YB-Frauen sind bereit

Der neue Cheftrainer Charles Grütter will in der Rückrunde offensiver spielen lassen.

Charles Grütter ist neuer Trainer bei den YB-Frauen. Foto: zvg
Charles Grütter ist neuer Trainer bei den YB-Frauen. Foto: zvg

Heute Samstag (16 Uhr im Sportpark Wyler) empfangen die YB-Frauen zum Rückrundenauftakt den FC Basel und tun dies mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie. Während der Wintervorbereitung musste Julien Marendaz das Amt aus privaten Gründen niederlegen. Sein Nachfolger, Charles Grütter, ist in Bern kein Unbekannter. Vor acht Jahren war er Assistenztrainer der U-18-Männer.

Im Trainingslager der YB-Frauen vor einer Woche in Mallorca war der 56-Jährige nicht dabei. «Alles ist sehr kurzfristigzustande gekommen, deshalb reichte die Zeit nicht», sagt der Solothurner, der den Zuschlag als Coach wenige Tage vor dem Trainingslager erhalten hat. So leitete Grütter seine erste Trainingseinheit erst am Montag und er habe eine intakte Equipe vorgefunden, sagt er. Untereinander herrsche eine tolle Stimmung – die Spielerinnen seien wie 23 Freundinnen.

Grütter arbeitet als Anlageberater und führt nebenbei als U-16-Assistent der Frauen-Nati ein Doppelmandat aus. «Klar, der Stressfaktor erhöht sich dadurch.» Nicht zuletzt aus diesem Grund hat der frühere Coach der FC-Aarau-Frauen vorerst für die restliche Saison unterschrieben.

Lieber 4:3 statt 1:0

In dieser Zeit will Grütter den Fokus auf die Offensive legen. «Ich bevorzuge ein 4:3 einem 1:0.» In den bisherigen Einheiten legte der neue Trainer deswegen das Hauptaugenmerk auf die Torproduktion, die in der Vorrunde gestockt hat. In 13 Spielen erzielte YB nur 17 Treffer. Bei der Zielformulierung der Rückrunde fragte Grütter seine Akteurinnen, was sie sich denn vornehmen. Die Antworten: Einzug in den Cupfinal und auf den fünften Rang vorstossen – zu wenig für ihn. «Die Antworten dürften ruhig selbstbewusster sein», sagt er.

Der Vater von drei Kindern habe den Frauen aufgezeigt, dass lediglich vier Plätze fehlen, um bei der Champions League teilzunehmen. «Diese Hymne zu hören, das muss das Ziel sein.» Aufgrund des beträchtlichen Punkterückstands in dieser Saison (15 Punkte auf das zweitplatzierte Zürich) dürfte dies wohl ein längerfristiges Bestreben sein. Zunächst gelte die volle Konzentration aber dem Spiel gegen Basel. «Ich kenne einige Spielerinnen aus dem Nationalteam», erklärt Grütter, der nun jeweils von Egerkingen nach Bern pendelt. «Ich bin höchst motiviert und optimistisch für diese Partie.»

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