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Ein Spieler für viele Rollen

Für Langenthal endet am Mittwoch mit einem Auswärtsspiel bei der EVZ Academy die Nationalmannschaftspause. Stürmer Kelvin Walz startete seine Schweizer Karriere im letzten Jahr dort.

Kelvin Walz (rechts) will seine früheren Kollegen auch heute unter Druck setzen.
Kelvin Walz (rechts) will seine früheren Kollegen auch heute unter Druck setzen.
Marcel Bieri

Kelvin Walz hat viele gute Erinnerungen an seine letzte Saison bei der EVZ Academy. Der 26-Jährige gehörte gemeinsam mit Fabio Kläy (25) zu den älteren Spielern, die eine Leaderrolle einnahmen und die junge Mannschaft letztlich gemeinsam mit Trainer Jason O’Leary ins Playoff führten. «Es kam auf das letzte Spiel an. Wir wussten, dass wir Olten schlagen müssen, um ins Playoff zu kommen. Das ist uns im Penaltyschiessen gelungen», erinnert sich Walz. Das sei unbeschreiblich schön gewesen, weil niemand damit gerechnet habe.

Wenn er deshalb am Mittwochabend in der Bosshard-Arena einläuft, schwingen für Walz zweifellos positive Gefühle mit. «Ich hätte nicht um mehr bitten können, in meiner ersten Saison in der Schweiz», sagt der Sohn des ehemaligen Zuger Stürmers Wes Walz. Die Organisation des Zentralschweizer Clubs sei herausragend, ebenso die Infrastruktur, und die Menschen im Verein habe er auch sehr gemocht. «Es wird toll sein, ein paar bekannte Gesichter zu sehen», sagt der Stürmer weiter.

Erholung tat gut

Die freien Tage während der Nationalmannschaftspause hätten ihm gutgetan, meint er. Verbracht hat er sie teilweise in Strassburg, gemeinsam mit der Freundin am Weihnachtsmarkt. «Manchmal tun ein paar Tage zur Erholung gut. Und jetzt freue ich mich, dass es wieder weitergeht.» Die Batterien seien aufgeladen. Er fühle sich gut, um die nächste Saisonphase in Angriff zu nehmen.

«Ich denke, dass wir ein bisschen schlechter klassiert sind, als wir sein könnten. Wir haben noch etwas Potenzial nach oben», sagt Walz. Solange nur wenige Spieler verletzt ausfallen, könne die Mannschaft vorne mithalten, findet Walz, «dann haben wir vier ausgeglichene Linien. Das macht uns stark.»

Dass er in diesem Jahr eine etwas andere Rolle einnimmt als noch zuletzt in Zug, störe ihn aber keineswegs. Solange er spielen könne, folge er gerne den Anweisungen seines Trainers. «Ich bin sicherlich einer, der auch eine Rolle in den vorderen Reihen übernehmen kann, wenn dort einer fehlt», sagt Walz. Ansonsten arbeite er auch gerne in den hinteren Linien und versuche mit seinem Speed Räume freizulaufen. «Ich bin ein Spieler, den man in viele Rollen stecken kann. Letztlich versuche ich immer mein Bestes zu geben. In jedem Spiel.»

Noch ohne Vertrag

Gerade aktuell ist das für Walz auch wichtig, für die nächste Saison hat er noch keinen Vertrag. Natürlich wolle er sich mit seinen Leistungen präsentieren. In Langenthal gefalle es ihm, weshalb er auch gerne seinen Vertrag verlängern würde. «Ich wurde vom ersten Tag an hier sehr gut aufgenommen.

Es macht Freude, hier zu spielen», sagt Walz. Ausserdem erinnere ihn die Stadt ständig ein bisschen an seine Heimat in Nordamerika. Die Menschen seien freundlich und hilfsbereit, was er sehr schätze. Nach seinen positiven Erinnerungen in Zug würde er gerne auch in Langenthal für ein Highlight sorgen.

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