Zum Hauptinhalt springen

Breitenrain Bester des Berner Trios

Zum Abschluss der Vorrunde hat in der Promotion League von den Berner Vertretern nur Breitenrain gewonnen. Mit dem 4:0 über Bavois machten die Stadtberner einen Sprung in die erste Tabellenhälfte.

Breitenrains Joker Neto da Silva erzielt an den Bavois-Verteidigern vorbei das 3:0.
Breitenrains Joker Neto da Silva erzielt an den Bavois-Verteidigern vorbei das 3:0.
Manuel Zingg

Mit dem Kälteeinbruch verabschiedet sich auch die Promotion League in die Winterpause. Die Berner Vertreter tun dies unterschiedlich. Breitenrain fertigte Bavois 4:0 ab, Köniz (2:6 in Bellinzona) und Schlusslicht Münsingen (0:4 gegen Rapperswil) verloren deutlich.

Breitenrain hat in den letzten sechs Partien nur einmal verloren und 13 Punkte geholt. Dass die Form stimmt, zeigten die Stadtberner auch am Sonntag gegen Bavois. Die Waadtländer kamen kaum zu nennenswerten Aktionen, während sich die Gastgeber etliche Möglichkeiten erspielten.

Mit seinem neunten Saisontor brachte Marko Dangubic das Heimteam vom Elfmeterpunkt in Führung. Beim 2:0 legte der Stürmer für Christoph Schneuwly auf. Und beim 4:0 provozierte Dangubic ein Eigentor des früheren Super-League-Akteurs Arnaud Bühler.

Die Belohnung

Aber nicht bloss der Goalgetter überzeugte, Breitenrain trat – für einmal ohne den berufsbedingt abwesenden Trainer Martin Lengen – als starkes Kollektiv auf. «Dieser Sieg war sehr wichtig, er gibt uns Luft nach hinten», sagt Marco Hurter. Für den Captain sind der Steigerungslauf und der Sprung in die vordere Tabellenhälfte auf den achten Platz kein Zufall.

Nach dem Umbruch im Sommer habe es Zeit beansprucht, bis sich die junge Equipe gefunden habe. «Aber in den letzten Runden haben wir angefangen, uns für unsere Leistungen in Form von Punkten zu belohnen», meint Hurter. «Eigentlich ist es schade, kommt jetzt schon die Pause. Doch immerhin können wir die Weihnachtszeit jetzt mit einem guten Gefühl geniessen.» In der Rückrunde will Hurter «so schnell wie möglich den Ligaerhalt sichern».

Rudolf zufrieden

Dieser geniesst für alle Berner Teams Priorität, wird jedoch immer schwieriger zu realisieren. «Das Niveau in dieser Liga steigt von Jahr zu Jahr. Der Ligaerhalt bedeutet für jeden Berner Club eine Herausforderung», hält Silvan Rudolf fest. Der Trainer verweist auch auf die finanziellen Mittel. Während Köniz und Breitenrain den Gürtel enger schnallen müssen, rüsten Teams wie Leader Yverdon kräftig auf. Auch deshalb ist Rudolf trotz dem 2:6-Taucher im Tessin «mit unserer Punkteausbeute zufrieden».

Nach dem Ausstieg von Geldgeber René Lanz mussten die Könizer im Sommer das Team weiter verjüngen. «Der Zusammenhalt im Team ist gut, die Mannschaft verfügt über Potenzial, deshalb steige ich zuversichtlich in die Rückrunde», sagt Rudolf. Die Könizer liegen zwei Zähler hinter Breitenrain und belegen Rang elf. Das Polster auf einen Abstiegsplatz beträgt fünf Punkte.

Münsingen bleibt ruhig

Am Tabellenende liegt Münsingen. «Wir haben immer gewusst, dass es für uns schwierig wird», betont Trainer Kurt Feuz. Für Präsident Andreas Zwahlen bleibt dennoch klar: «Wir sind nicht das schlechteste Team in der Promotion League.» Trotz der ungemütlichen Situation will der Club nicht sinnlos aufrüsten.

«In dieser Liga werden für Fussballsöldner Fantasiesummen bezahlt, das machen wir nicht mit», hält Zwahlen fest. Der Boss hofft auch so auf den Ligaerhalt. Der FCM muss in der Rückrunde sieben Punkte auf den rettenden 14. Platz (Bavois) aufholen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch