Zum Hauptinhalt springen

TV-Auto verursacht spektakulären Sturz an Tour

Johnny Hoogerland landete auf der 9. Etappe der Tour de France nach einem Salto in einem Viehzaun. Später kamen ihm böse Erinnerungen an den tödlichen Sturz von Wouter Weylandt im Mai hoch.

So schwer stürzten Hoogerland und Flecha. Video: Youtube.

35 Kilometer waren auf dem sonntäglichen Teilstück von Aigurande nach Super-Besse noch zu fahren, als ein Auto des französischen Fernsehens versuchte, die Spitzengruppe zu überholen. Da die Strasse eng und von einer Allee gesäumt war, musste der Mann am Steuer einem Baum ausweichen und rammte dabei zwei Fahrer.

Während der Spanier Juan Antonio Flecha auf den Asphalt stürzte, überschlug sich der Holländer Johnny Hoogerland abseits der Strasse, ehe er der Reihe nach mit drei Pfosten eines Viehzauns kollidierte. Der Stacheldraht tat das Übrige.

Beide Athleten erreichten mit blutenden Wunden und Verbänden 16 Minuten nach dem Tagessieger noch das Ziel und nahmen dort eine Auszeichnung für ihren Kampfgeist in Empfang. Für den fehlbaren Autofahrer endete die Tour in Super-Besse.

«Wir können froh sein, dass wir noch am Leben sind»

Trotz aller Schmerzen, die ihm auch noch bei der Einkleidung ins Trikot des Bergpreis-Leaders anzusehen waren, gab sich Hoogerland versöhnlich: «Ich denke, dass sich die Leute im Auto extrem schuldig fühlen und sich bei uns entschuldigen werden. Wir können froh sein, dass wir noch am Leben sind. Das war ein schrecklicher Unfall, aber ich habe zu Flecha gesagt: Wir sind noch am Leben, Wouter Weylandt aber ist bei seinem Unfall am Giro gestorben.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch