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Rabobank hat genug vom Radsport

Wegen der Dopingenthüllungen in der jüngsten Zeit hat sich Rabobank entschlossen, nach 17 Jahren als Hauptsponsor im Radsport am Jahresende auszusteigen.

Keine Rennen, keine Stürzem mehr: Rabobank hat die Nase voll vom dopingverseuchten Radsport.
Keine Rennen, keine Stürzem mehr: Rabobank hat die Nase voll vom dopingverseuchten Radsport.
Keystone

Allerdings soll der Rennstall bestehen bleiben und die Verträge mit den Fahrern aufrecht erhalten werden, wie das Team im Internet klarstellte. Die Finanzierung der Mannschaft werde 2013 weitergehen, die Fahrer aber voraussichtlich ohne Sponsorenlogo auf den Trikots antreten.

Es sei für die Bank ein unvermeidlicher Entscheid gewesen, auch wenn das Herz nun weh täte, sagte Bert Bruggink von der Rabobank. Der Sponsor sei nicht mehr überzeugt, dass der Profiradsport zu einem sauberen und fairen Sport werden kann. In der abgelaufenen Saison errang Luis Leon Sanchez (Sp) für die holländische Sportgruppe unter anderem einen Etappensieg an der Tour de France und deren zwei an der Tour de Romandie.

Nach den Enthüllungen um Lance Armstrongs offenkundig jahrelangem Dopingbetrugs war erst am Donnerstag ein Rabobank-Fahrer ins Visier der Dopingjäger geraten. Gegen den Spanier Carlos Barredo wurde ein Verfahren wegen einer Unregelmässigkeit in seinem Blutpass eröffnet.

si

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