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Froome prallte mit 54 km/h in eine Mauer

Der Brite stürzt bei der Streckenbesichtigung am Dauphiné schwer und verpasst die Tour de France.

Für Chris Froome ist die Dauphiné-Rundfahrt vor der vierten Etappe am Mittwoch, 12. Juni 2019, zu Ende.
Für Chris Froome ist die Dauphiné-Rundfahrt vor der vierten Etappe am Mittwoch, 12. Juni 2019, zu Ende.
Anne-Christine POUJOULAT, AFP
... und ins örtliche Spital gebracht.
... und ins örtliche Spital gebracht.
Anne-Christine Poujoulat, AFP
In der Klinik in Roanne stellen die Ärzte mehrere Knochenbrüche fest.
In der Klinik in Roanne stellen die Ärzte mehrere Knochenbrüche fest.
Anne-Christine Poujoulat, AFP
Später wird Froome per Helikopter ins Universitätsspital nach Saint-Etienne verlegt.
Später wird Froome per Helikopter ins Universitätsspital nach Saint-Etienne verlegt.
Anne-Christine Poujoulat, AFP
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Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome fällt nach einem schweren Sturz für die am 6. Juli beginnende Frankreich-Rundfahrt aus. Laut Angaben seines Teams Ineos passierte das Missgeschick dem 34 Jahre alten Rad-Star aus Grossbritannien bei der Streckenbesichtigung des 26,1 Kilometer langen Zeitfahrens des Critérium du Dauphiné in Roanne. «Es ist ein sehr schwerer Unfall. Er wird eindeutig nicht bei der Tour de France am Start sein. Es wird ziemlich lange dauern, bis er wieder Rennen fährt», sagte Dave Brailsford und fügte an: «Er konnte kaum sprechen.»

Der Ineos-Teamchef schilderte auch Details zum Sturz, der sich während einer Abfahrt ereignet hatte. «Chris nahm eine Hand vom Lenker, um seine Nase zu schnäuzen, als eine Windböe sein Vorderrad erfasste. Er kam zu Fall und prallte mit 60 km/h in eine Mauer.» Froome wurde für erste Untersuchungen ins örtliche Spital gebracht und später per Helikopter in die Universitätsklinik nach Saint-Etienne verlegt. Am Dienstagabend verschickte seine Equipe ein Communiqué und führte darin auch die Verletzungen auf: gebrochener rechter Oberschenkel, gebrochener rechter Ellbogen, gebrochene Rippen.

Froome wollte die achttägige Rundfahrt als Generalprobe für die diesjährige Tour de France absolvieren, die mit einer Flachetappe rund um Brüssel startet. 2013, 2015 und 2016 hatte er das Vorbereitungsrennen jeweils für sich entschieden – in allen drei Jahren folgten danach Gesamtsiege bei der Grande Boucle. Nur im Vorjahr musste er sich bei Dauphiné und Tour seinem Teamkollegen Geraint Thomas geschlagen geben.

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