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Murray muss kurzfristig absagen

Hiobsbotschaft für die Organisatoren der Swiss Indoors in Basel: Andy Murray – die Nummer zwei des Turniers – muss passen. Der Schotte hat sich offenbar eine Rückenverletzung zugezogen.

Basel bringt dem Schotten kein Glück: Andy Murray.
Basel bringt dem Schotten kein Glück: Andy Murray.
Keystone

Am Vorabend der Auslosung verloren die Swiss Indoors Basel ihre Nummer 2. Der schottische Olympiasieger Andy Murray liess via das Europabüro der ATP World Tour ausrichten, dass er wegen einer Rückenverletzung nicht nach Basel reisen kann.

Andy Murray scheint sein Glück in Basel nicht zu finden. Im Vorjahr hatte der Star von der Insel auf der Jagd nach wichtigen Weltranglistenpunkten um eine Wildcard gebeten, welche ihm die Turnierleitung zu Lasten des Baslers Marco Chiudinelli gewährte. Clou dieser Geschichte: Am ersten Spieltag musste sich Murray wegen einer Zerrung im Gesässbereich zurückziehen. Der Schotte anerbot sich in der Folge spontan, das Missgeschick von 2011 heuer wettzumachen. Bereits im letzten Herbst gab er den Swiss Indoors seine verbindliche, definitive Startzusage.

«Der Grat zwischen Glück und Pech ist mitunter schmal», sagte Turnierdirektor Roger Brennwald, der nicht zuletzt zu Ehren des Olympia-Gewinners am diesjährigen Turnier einen British Day lanciert hat. Brennwald wird aber mit Sicherheit auch diesen Rückschlag wegstecken. Und Murray muss über die Bücher, wenn er dereinst im Ranking an den topfitten Federer und Djokovic vorbeiziehen will. Der 25-jährige Schotte gilt als relativ verletzungsanfällig und musste im letzten Jahr auch am Masters in London vor eigenem Publikum verletzt aus dem Turnier aussteigen.

si/mrs

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