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Wie der Vater, so der Sohn

Nico Rosberg gewinnt den in zwei Teilen gefahrenen GP von Monaco souverän. Der Deutsche feiert seinen zweiten Sieg in der Formel-1-WM vor Champion Sebastian Vettel und Mark Webber.

Geschafft: Nico Rosberg gewinnt den GP von Monaco mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Das lokale Fürstenpaar applaudiert – zu Recht.
Geschafft: Nico Rosberg gewinnt den GP von Monaco mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Das lokale Fürstenpaar applaudiert – zu Recht.
Reuters
Der Stadtkurs in nobler Umgebung – der Hausecken-GP in Monte Carlo ist ganz speziell. Rosberg junior löst die Aufgabe hervorragend und triumphiert an der Côte d'Azur – 30 Jahre nach Papa Keke. Es ist der zweite GP-Erfolg für Mercedes-Pilot Nico Rosberg.
Der Stadtkurs in nobler Umgebung – der Hausecken-GP in Monte Carlo ist ganz speziell. Rosberg junior löst die Aufgabe hervorragend und triumphiert an der Côte d'Azur – 30 Jahre nach Papa Keke. Es ist der zweite GP-Erfolg für Mercedes-Pilot Nico Rosberg.
Reuters
US-Schauspielerin Cameron Diaz verkörpert den Glamour des Motorspektakels im Steuerparadies. Nicht im Bild, aber ebenfalls vor Ort: David Hasselhoff.
US-Schauspielerin Cameron Diaz verkörpert den Glamour des Motorspektakels im Steuerparadies. Nicht im Bild, aber ebenfalls vor Ort: David Hasselhoff.
Reuters
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Der Unterbruch nach 45 Runden und der folgende Neustart hinter dem Safety-Car waren nach einem heftigen Einschlag von Pastor Maldonado im Williams, ausgelöst durch ein Rencontre mit Max Chilton im Marussia, nötig geworden. Wegen der herumliegenden Trümmerteile war die Stelle Tabac unpassierbar geworden.

Im dritten Anlauf hats für Rosberg also geklappt. Seine dritte Pole-Position in Folge vermochte der seit früher Jugend in Monte Carlo wohnende Deutsche zu seinem zweiten Triumph in der Formel 1 zu nutzen – und es seinem Vater gleichzutun. Keke Rosberg hatte in Monte Carlo vor 30 Jahren triumphiert. Seinen bislang einzigen Vollerfolg hatte Nico Rosberg im April letzten Jahres in China eingefahren. Allerdings: Die Diskussionen um die kürzlichen Reifentests von Mercedes sind in der Szene nicht verstummt.

Erneut kein Punkt für Sauber

Für das Team Sauber gabs zum vierten Mal im sechsten Grand Prix des Jahres keine Punkte. Der von Platz 11 losgefahrene Nico Hülkenberg wurde Elfter. Bis kurz vor Schluss hatte er auf Platz 10 gelegen, wurde dann aber noch vom entfesselten Kimi Räikkönen überholt. Esteban Gutierrez, lediglich von Position 19 ins Rennen gegangen, wurde Dreizehnter.

Der Safety-Car hatte zwei weitere Male ausrücken müssen. Zum ersten Mal nach einem Unfall von Felipe Massa. In jener Phase gabs auch die erste von zwei Platzverschiebungen in der Vierer-Spitzengruppe. Der neben Rosberg aus der Frontreihe losgefahrene Lewis Hamilton musste Sebastian Vettel und Mark Webber in den Red-Bull-Autos den Vortritt lassen und fiel vom zweiten in den vierten Rang zurück. Dank Platz 2 baute Vettel seine WM-Führung auf seinen ersten Verfolger Räikkönen deutlich aus. Der Finne liegt nun 21 Punkte hinter dem Titelverteidiger.

Ein Wochenende zum Vergessen für Massa

Die zweite Rochade in der Reihenfolge gabs auf Geheiss der Rennleitung. Fernando Alonso im Ferrari musste beim Neustart dem in der Schlussphase ausgeschiedenen Sergio Perez im McLaren den Vortritt auf Platz 6 lassen, weil er zuvor seine Position durch ein Abkürzen verteidigt hatte. Der Spanier musste sich am Ende mit Rang 7 begnügen.

Massa verunfallte auf praktisch identische Weise wie am Samstagmorgen im dritten freien Training bei Sainte-Devote am Ausgang der Start- Ziel-Geraden. Vor allem der zweite, seitliche Einschlag in die Streckenbegrenzung war heftig. Erste Untersuchungen an der Strecke ergaben allerdings keine gravierenden Verletzungen beim Brasilianer.

Den dritten Auftritt des Safety-Cars erzwang eine (einmal mehr) unüberlegte Aktion von Romain Grosjean. Der für Frankreich antretende Genfer fuhr im Lotus völlig unmotiviert und mit grosser Wucht ins Heck des Toro Rosso mit Daniel Ricciardo am Steuer. Für seine ungestüme Fahrweise wurde Grosjean von den Rennkommissaren beim kommenden GP in zwei Wochen in Kanada in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt.

si/fal

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